Sardinien Urlaub, die Karibik Europas. Strände ohne Ende

Sardinien Urlaub, die Karibik Europas. Strände ohne Ende

Sardinien Urlaub in der Karibik Europas

Sardinien Urlaub im Norden oder besser im Süden? Wir konnten uns bei dieser Frage auch nicht entscheiden und haben uns daher entschlossen einen direkten Vergleich durchzuführen. So haben wir unseren Urlaub dann in eine Woche „Sardiniens Süden“ und eine Woche „Sardiniens Norden“ aufgeteilt. Nach den zwei Wochen können wir erfolgreich sagen, dass beide Regionen ihre großen Reize haben. Der Süden der Insel (insbesondere der Südwesten) ist im Vergleich zum Norden sehr viel ruhiger. Suchst Du eine Region, die erschlossener ist und mehr Möglichkeiten bietet, dann ist der Norden der Insel das bessere Reiseziel für Dich.

Sardinien Urlaub – der Norden rockt!

Etwas südlich von Olbia liegt der kleine Ort Budoni, der unser Ausgangsort werden sollte. Du kannst natürlich  auch deutlich mondäner übernachten. In Porto Cervo an der weltberühmten Costa Smeralda bist Du im Jetset und kannst die Korken knallen lassen oder mit Deiner Yacht ein paar Runden drehen.

Von Budoni aus erreichst Du auch alle wichtigen Punkte an der Küste im Norden mit dem Auto. Bei Deiner Planung solltest Du auf jeden Fall im Hinterkopf behalten, dass die Wegstrecken auf Sardinien doch etwas mehr Zeit beanspruchen als vergleichbare Strecken in Deutschland. Urlaub auf Sardinien bedeutet auf jeden Fall auch im Norden viel Strand und noch mehr Meer!

Unser Hausstrand im Urlaub auf Sardinien

Es gibt eine große Menge an Ferienwohnungen, Häusern und Campingplätzen in Budoni und Umgebung. Über die gängigen Portale findest Du sicher auch eine tolle Unterkunft nach Deinen Ansprüchen. Unser Haus war nur knapp 100 Meter vom Strand entfernt – was für ein Luxus. Im September reist Du übrigens bereits in der Nebensaison, sodass Du sehr viel Platz am Strand haben wirst. Auch an der Cala di Budoni geht es erfreulicherweise sehr flach ins Wasser.

Umgebung von Budoni

Knapp zwanzig Minuten von Budoni entfernt liegt der Ort Ottili, in dem Du auch einen kleinen Hafen findest. Im Eiscafé direkt am Hafen kannst du auch wunderbar sitzen und ein leckeres Gelato genießen.

Abends solltest Du auf jeden Fall auch nochmal nach St. Teodoro fahren. In dem kleinen Ort wird die Innenstadt für Autos gesperrt. Du kannst dann herrlich durch die Straßen der Stadt laufen und Dir die vielen kleinen Geschäfte und Boutiquen ansehen oder in einem der vielen Restaurants Essen gehen. Zum Abschluss des Abends empfehlen wir Dir einen Absacker auf der Terrasse der Bar direkt am Markt. Du findest am Markt übrigens auch die Tourismusinformation der Region. Die Mitarbeiterinnen sind sehr hilfsbereit und geben Dir sicher gute Tipps für Deinen Sardinien Urlaub.

Der Norden Sardiniens

In deinem Sardinien Urlaub ist die Chance auf schlechtes Wetter wirklich gering. Was für den Urlauber toll ist bringt für die Einheimischen viele Probleme. An einem Tag hat es uns dann auch erwischt und wir standen im wahrsten Sinne des Wortes im Regen. Was machst Du in Deinem Sardinien Urlaub bei schlechtem Wetter? Es bleibt Olbia im Norden, wo Du durch die Shoppingzentren ziehen kannst. Alternativ, und vor allem wenn Du auch einen Leihwagen hast, empfehlen wir Dich auf den Weg nach Alghero zu machen. Die Fahrtzeit von knapp zwei Stunden lohnt sich auf jeden Fall und die Chance auf besseres Wetter an der Westküste ist hoch.

Alghero im Nord-Westen Sardiniens

Nach unserer „Flucht“ vor dem Regen haben wir dann Alghero erlebt und waren sehr angetan. Für den Parkplatz musst Du wahrscheinlich ein paar Runden drehen. Italienische Innenstädte sind nicht gerade auf größere Mengen an Autos ausgelegt. Tipp: Fahr etwas an der Küstenstraße aus dem Ort, wo sich schneller ein Parkplatz finden lässt. Du kannst auf dem Weg an der Schutzmauer Richtung Altstadt von Alghero das Meer genießen und schon ein paar tolle Fotos von der Altstadt inklusive Wehrturm machen. Nach den ersten Schnappschüssen geht es dann auch unmittelbar hinter dem Turm direkt in die Altstadt Algheros mit ihren vielen kleinen Gässchen und Plätzen. Wenn Du ein Fan  italienischer Altstädte bist, dann wirst Du Alghero großartig finden. Lass dich von dem Leben vor Ort mitreißen oder genieße den Trubel bei einem leckeren Espresso an einem der Cafes auf den Plätzen Algheros. Solltest Du genug von der Altstadt haben, dann kannst Du auch einfach auf die Stadtmauer gehen, die die Altstadt vom Meer trennt und auf der man einen herrlichen Ausblick auf das Meer, den Hafen und auch die Altstadt hat. Auf der Stadtmauer kann auch ganz wunderbar eine Pause machen und wieder Kräfte sammeln.

Alghero und Umgebung – die Grotta di Nettuno

Eine sportliche Herausforderung gibt es noch für Dich an der Westküste etwas nördlich von Alghero mit der Grotta di Nettuno. Dich erwartet eine Tropfsteinhöhle, zu der der Zugang über einen Weg mit vielen Treppen entlang der Steilküste führt. Die Aussichten sind spektakulär! Solltest Du lieber den bequemen Weg bevorzugen, dann kannst Du auch mit einem Schiff direkt zur Höhle fahren. Interessant ist der Weg über die Treppen auf jeden Fall. Unten angekommen kannst Du in der Höhle ein Ticket für eine geführte Tour kaufen. Die Höhle ist relativ groß und hat zum Teil 12 Meter hohe Tropfsteinsäulen. Man lernt wie schnell Stalaktiten und Stalagmiten wachsen und vor allem in welche Richtung sie zu wachsen haben. Nimm auf jeden Fall etwas zu trinken mit, wenn die Sonne scheint. Du kannst an der Höhle nur Tickets kaufen aber keine Getränke 😉 ! Der Besuch der Grotte ist eine gute Kombination für einen Tagesausflug in Verbindung mit dem Besuch von Alghero!

Sardinien Urlaub bedeutet Strandurlaub

Du findest in Budoni und Umgebung schon viele tolle Strände. Als besondere Empfehlung legen wir Dir den Besuch der Strände im Nationalpark Oasi Biderosa ans Herz. In der Hauptsaison macht es Sinn sich einen der wenigen Plätze vorab zu reservieren.Es werden in der Tat nur eine begrenzte Anzahl an Autos und Besuchern zugelassen. In der Nebensaison sind Deine Chancen höher auch spontan vor Ort noch ein Ticket zu bekommen. Du kannst über die folgende Seite Kontakt aufnehmen. Der Guide am Eingang des Parks empfiehlt Dir dann gerne einen passenden Abschnitt, der sich für das jeweilige Wetter anbietet. Du wirst einen tollen Tag an einem fast einsamen Strand erleben, an dem die Zeit sicher viel zu schnell vorbeigehen wird.

Bucht von Orosei

Noch etwas weiter südlich liegt der Golf von Orosei, von dem Du sicher schon fantastische Bilder im Internet gesehen haben wirst. Du kannst Dir an den Häfen sogar Schlauchboote mieten und Dir die Küste vom Meer aus ansehen. Hier hat uns das Wetter leider einen Strich durch die Rechnung gemacht, so dass wir uns diesen Punkt für den nächsten Besuch aufgehoben haben. Unser Alternativprogramm war mindestens genauso attraktiv:

La Maddalena – die Karibik Europas vor Sardinien

Im Norden Sardiniens findest Du mit der Inselgruppe um La Maddalena viele kleine Inseln mit wunderschönen Buchten, glasklarem Wasser und Stränden „wie im Film“. Es gibt im Hafen von Palau eine wirklich sehr große Anzahl an Anbietern, die jeden Tag Fahrten in die Inselwelt unternehmen. Schau Dir am besten ein paar Bewertungen auf den gängigen Portalen an. Die meisten Touren starten um ca. 10.00 Uhr morgens. Wir empfehlen Dir rechtzeitig in Palau zu sein. Die Strecke in den Ort ist wie auch bei den anderen Touren nicht sehr weit aber kann sich durch die Streckenführung schon etwas hinziehen. Wenn Du rechtzeitig genug vor Ort bist, dann kannst Du Dir auch noch einen persönlichen Eindruck von den Anbietern machen. Du hast die Qual der Wahl und kannst je nach Budget aus verschiedensten Schiffen auswählen. Unsere Wahl fiel durch unsere späte Ankunft auf ein Segelboot. Letztendlich hatten wir dadurch unbewusst Glück, weil der Skipper mit seinem Boot sehr viel flexibler war als die großen Ausflugsboote. Wie alles im Leben hatte es auch seinen Preis. Auf den großen Booten fährst Du für knapp 40 € mit; bei den Seglern bist Du mit knapp 80 € dabei. Für den Preis wirst Du durch die wahnsinnig schöne Inselwelt gefahren und kannst Dich auf den vielen Badestopps im Mittelmeer erfrischen. Wir waren auf jeden Fall am Ende des Tages froh, dass wir nicht auf den großen Booten mitgefahren sind. Unser Skipper mit seiner Frau haben uns tolle Strände gezeigt und auch für unser leibliches Wohl mit Pasta und Vino während des Tages gesorgt. Ein rundum gelungener Tag mit einem Ausflug, den wir wirklich sehr gerne weiterempfehlen!

Das Hinterland von Sardinien – Monti, Budduso, Bitti

Im September wirst Du vielleicht nicht immer einen Volltreffer mit dem Wetter landen. Einen der weniger sonnigen Tage haben wir noch genutzt, um uns das bergige Hinterland Sardiniens anzusehen. Unser Tour führte uns von Budoni Richtung Monti, wo wir Dir einen Zwischenstopp in der “Cantina Sociale del Vermentino” ans Herz legen können – vorausgesetzt Du magst gerne Weißwein. Es handelt sich bei der Cantina um eine Winzereigenossenschaft, bei der Du auch direkt beziehen kannst. Interessanterweise bekommt der Begriff Tankstelle dort einen ganz neuen Charakter. Im weitern Hinterland fährst Du durch Wälder von Korkeichen und kannst auch Fotos von der Ebene um Olbia machen.

Einen Zwischenstopp auf der Fahrt durch die gebirgige Strecke solltest Du auf jeden Fall auch in Buddusò bei einem der Nuraghen – Tempel oder Kultstätten machen. Die Nuraghenkultur war eine Kultur, die sich um ca. 1600 v. Chr. auf Sardinien entwickelt hat (und die eben auch schon damals sehr langlebige Gebäude errichtet haben). Weiter auf der Tour geht es nach Orune, wo Du Dir den mystischen Brunnen Su Tempiesu ansehen kannst. Wenn Du Dich auf diese Tour aufmachst solltest Du auf jeden Fall Interesse an archäologischen Stätten haben! Im Süden Richtung Nuoro haben wir dann wieder den Anschluss an die Autobahn Richtung Budoni genutzt, um nach der Rundfahrt wieder zu unserem schönen Ferienhaus zu fahren.

 

Fazit zum Sardinien Urlaub

Wir können Dir auf jeden Fall einen Urlaub auf Sardinien empfehlen. Die Insel ist bei weitem nicht so überlaufen wie andere Inseln (Balearen, Gran Canaria, Teneriffa). Je nach Deinen Interessen musst Du für Dich abwägen, ob Du mehr Trubel um Dich herum haben möchtest oder ob Dir der doch sehr viel ruhigere Süden besser passt. Wir werden auf jeden Fall nochmal wieder nach Sardinien reisen!

 

Du warst auch schon mal auf Sardinien? Wie hat es Dir gefallen und was ist Dein absolutes Highlight gewesen? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

Unsere Empfehlungen zu praktischen Reiseführern und nützlichem Reisegepäck

Die folgenden Reiseführer helfen Dir sicher auch offline weiter. Schau sonst auch gerne mal in unsere Reisepackliste, die wir immer wieder anpassen und um sinnvolle Dinge erweitern.

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Atlantic Grand Hotel Travemünde

Atlantic Grand Hotel Travemünde

Geschichte trifft Moderne an der Ostsee!

Dieser Spagat funktioniert im Atlantic Grand Hotel Travemünde an der Ostsee ganz wunderbar. Wir hatten die Möglichkeit das Hotel im Rahmen des Reisebloggertreffens nutzen zu dürfen.

Travemünde selbst ist ein Ortsteil der Hansestadt Lübeck und liegt im südlichen Teil an der Trave und östlichem Teil direkt an der Ostsee mit dem Brodtener Steilufer.

Knapp vier Monate vor der bekannten Travemünder Woche, einer der weltgrößten Segelregatten, waren also knapp 30 Blogger der freundlichen Einladung von Janett von Teilzeitreisender.de und Anja von TravelonToast.de sowie natürlich dem Atlantic Grand Hotel Travemünde gefolgt und fanden sich am Freitag im Hotel zwischen Kaiserallee und Strandpromenade ein.

Das Hotel

Das Atlantic Grand Hotel Travemünde bezeichnet sich als 5 Sterne Superior Hotel und wird diesem Ruf auch gerecht. Nach einer nur zweistündigen, kurzen Fahrt aus Bremen kommend haben wir nach dem Einchecken erstmal den Wellness & SPA Bereich getestet. Mit Blick auf ein (fotografiertes) Ostseepanorama genossen wir den 27 °C warmen Pool, der sich mit einer Länge von 20 Metern auch gut zum Schwimmen nutzen lässt. Direkt angeschlossen sind der Fitnessraum (leider keine Zeit zum Testen; machte aber alles einen sehr guten Eindruck) und der Saunabereich, der mit einem Dampfbad und weiterem  Aromadampfbad sowie Sanarium und finnischer Sauna überzeugen kann. Zur Erholung stehen im gesamten Wellnessbereich Liegen bereit.

Gut erholt und gut gelaunt ging es dann Abends direkt in die Bar Seven C’s, wo wir dann die anderen Teilnehmer des Treffens kennengelernt haben. Mit ein paar (sehr) leckeren Cocktails fand bereits am Abend ein toller und reger Austausch zwischen den Teilnehmern statt, der bis in die frühen Morgenstunden gehen sollte. Danke an dieser Stelle auch nochmal an Tanja von Spaness.de und Wolfgang von Wolfgangs-Reiseblog.de für die Tipps am Freitagabend.

Die Hotelküche hat mit einem tollen Snackbuffet dazu auch einen leckeren Ausblick auf Ihre Möglichkeiten gegeben. Im hauseigenen Restaurant Holstein’s liegt der Schwerpunkt auf der regionalen norddeutschen Küche. Bei so vielen kulinarischen Genüssen ist es nicht weiter verwunderlich, dass das Hotel auch ein idealer Ort für Firmenveranstaltungen oder große Feiern ist. Ein besonderes Highlight des Hotels für das richtige festliche Ambiente ist der große Ballsaal – es fällt nicht schwer sich vorzustellen, welche aufregenden Feste dort gefeiert werden können.

Das Hotel selbst befindet sich in einem denkmalgeschützten Gebäude, was schon für sich seinen ganz besonderen Charme hat. Gerade von der Strandpromenade zeigt es sich von der schönsten Seite, was wir dann am Samstag noch erleben durften. Mehr dazu später.

Das Zimmer

72 Zimmer hat das Hotel. Unseres lag in der dritten Etage und entsprach der Kategorie Junior Suite. Entsprechend großzügig war das Zimmer in einen separatem Schlaf- und Wohnbereich aufgeteilt. Auch das Bad mit Doppelwaschbecken, sehr großer Dusche und der Badewanne mit Whirlpool-Funktion verfehlt seine Wirkung nicht, sodass man seinen persönlichen SPA Bereich schon direkt auf dem Zimmer haben kann. Erholung ist also auf der ganzen Linie sichergestellt. Safe, Klimaanlage und Minibar auf dem Zimmern gehören selbstredend dazu wie auch die komplette W-LAN Abdeckung im gesamten Hotel. Das Thema “Großzügigkeit” findet sich so im Prinzip im gesamten Hotel wieder.

Frühstück mit Aussicht auf die Ostsee

Nach einer viel zu kurzen Nacht (selbstgemachtes Leid) ging es dann am Samstag erstmal mit dem gemeinsamen Frühstück los. Alle Tische im Frühstücksbereich sind so aufgestellt, dass fast jeder mit einem wunderbaren Ausblick auf die Ostsee in den Tag starten kann. Das üppige Frühstücksbuffet trägt natürlich auch dazu bei.

Aus dem Bloggeruniversum

Nach dem umfangreichen Frühstück ging es dann voller Tatendrang ins Programm und so hatte Matthias Golze als Hoteldirektor die volle Aufmerksamkeit aller Teilnehmer und berichtete von der Geschichte und der Ausrichtung des Hotels. Mit großer Spannung wurde danach der Vortrag von Anja von TravelonToast zu Pinterest verfolgt (HochkantistdasneueQuer). Vielen Dank nochmal an dieser Stelle für die tollen Vorträge!

“Einmal Schnitzeljagd, digital bitte!”

Nach den Vorträgen und einem leckeren Mittagessen ging es pappsatt weiter. Johannes von VarioEvent hatte zur “iChallenge” eingeladen, was wohl der bekannten Schnitzeljagd im digitalen Zeitalter den Rang ablaufen wird. Es wurden dazu der vier Gruppen mit je einem iPad ausgestattet. Auf einem vorab eigens angefertigten Online-Spielplan aus der Umgebung des Hotels gab es diverse ortsbasierte Aufgaben (wie z. B. “Macht ein Foto mit einer Frau mit Hund mit Tageszeitung in einem Strandkorb” oder auch Quizfragen zu lokalen Themen) zu erfüllen. Ein zeitliches Limit von 90 Minuten und die gestaffelte Punkteverteilung haben das Spiel noch einmal spannender gemacht. Trotz der kurzen Zeit war es nochmal eine gute Möglichkeit sich einen kleinen Eindruck von Travemündes Strandpromenade und der Umgebung zu verschaffen. Aufgrund der eigenen Programmierung von VarioVent lässt sich die Schnitzeljagd 2.0 auch anderen Regionen anpassen. Wir würden es wieder ausprobieren. Unsere beiden Teams haben leider nur die Ehrenplätze 2 + 3 erreicht…

Unsere Mitstreiter auf der IChallenge waren in Gabys Team Millos von Trendlupe.de, der auch ein tolles Video zu dem Hotel erstellt hat (guckst Du hier), Svemirka von Reise-Zeit, Anja von Das fliegende Klassenzimmer, Simon von Reise2PunktNull, Antje von Weltenkundler, Bastian von MadLovelyWorld und Stephanie von Reiselife. In meinem Team waren neben Laura von Fundorte, Theresa vom Atlantic Grand Hotel, Sabine von Fratuschi sowie Daniela von Sinne und Reisen auch Saskia von MadLovelyWorld und Claudia von Weltreize.

Sport in Travemünde

Wichtig für uns im Urlaub ist eigentlich auch der Sport, der an diesem Wochenende zu kurz kam. Wer ans Meer fährt, legt den Fokus natürlich auf das Wasser. Und das liegt im Atlantic Grand Hotel wirklich direkt vor der Haustür mit seinem breiten Strand und der Ostsee. Im März bot sich der Wassertest (7 °C) noch nicht an…der aber dann im Sommer auf jeden Fall nachgeholt wird.

Wer sich für das Segeln begeistern kann, findet mit Travemünde natürlich sein Eldorado. Auch für Landratten bleiben immer noch genügend Möglichkeiten wie z. B. ausgedehnte Fahrradtouren entlang der Küste oder auch ein Hochseilgarten.

Fazit

Es war ein tolles erstes Bloggertreffen in einem sehr schönen Hotel. Wer einen Platz zur Entspannung sucht, findet mit dem Altantic Grand Hotel sicher eine sehr gute Adresse. Wir werden nochmal wieder einchecken!

Der Strand ist sehr einladend, auch wenn uns die Strände im Süden Portugals, Siziliens oder am Atlantik doch mehr zusagen.

Offenlegung: Das Hotel hat die Übernachtung übernommen. Die Meinung über das Hotel ist dadurch nicht beeinflusst.

Sizilien, die traumhafte Insel mit dem Ätna

Sizilien, die traumhafte Insel mit dem Ätna

Sizilien – der Tanz auf dem Vulkan mit vielen schönen Stränden und Italiens behütetes Geheimnis über eine tolle Insel.

So war unser Eindruck nach zwei Wochen mehr als positiv und wir werden sicher nochmal wieder zum Urlauben dorthin fliegen. Warum Sizilien? Es sollte nicht der typische „08/15 Mallorca Urlaub“! Die größte Insel im Mittelmeer war auf unserer persönlichen Landkarte noch ein weißer Fleck, den es zu entdecken galt.

Unseren Aufenthalt von vierzehn Tagen haben wir für eine möglichst gute Übersicht dann auch auf eine Woche im Osten bei Catania und eine Woche im Westen bei Palermo aufgeteilt – dazwischen sind knapp 300 km Strecke. Und so sind wir dann mit Easyjet auch ganz easy von Hamburg nach Catania geflogen und haben den vorab gebuchten Leihwagen abgeholt. Bei den vielen kleinen Gässchen in den italienischen Innenstädten hat sich die Auswahl der Leihwagenfirma mit dem kleinen Opel Adam im Nachhinein als sehr gut erwiesen.

Das erste Ziel war somit nördlich von Catania unsere Ferienwohnung „Casa Carruba“ auf dem halben Weg Richtung Taormina am Fuße des Ätna. Die Wohnung hatten wir einfach über FeWo-direkt gebucht. Eine erste erholsame Woche sollte beginnen.

Carruba und Stazzo

Die Ferienwohnung liegt auf einem alten Hof mit einer schönen Gartenanlage und eigenen Terrassen mit in der Natur. Von der Wohnung aus kann man den Ätna sehen. Der Hausstrand war sehr steinig, wofür das erfrischende Meer dann aber umso mehr entschädigt hat. Zum nächsten Bäcker waren es mit dem Auto nur zwei Minuten.

Gewöhnungsbedürftig und klar negativ in Erinnerung blieb die Entsorgung des Mülls. Für Carruba gab es verschiedene Sammelplätze mit Containern, zu den man dann die Beutel gefahren hat. Im Westen bei Palermo hat man häufig nur Ablageplätze an Straßen gesehen, die im Prinzip schon kleinen Müllbergen gleichkam. Dies sollte allerdings die einzige negative Erinnerung bleiben…

Sizilien, Italien
Südlich von Carruba haben wir sogleich am ersten Abend das Örtchen Stazzo besucht, um direkt die erste Pizza des Urlaubs in Sizilien zu testen. Stazzo ist wirklich ein kleiner, beschaulicher Ort mit eigenen Hafen, an dem es auch ein paar Restaurants gibt.

Die Lage nördlich von Catania am Fuße des Ätna war ideal für die Ausflüge in die Region. Angefangen haben wir bei Catania über Taormina mit der Isola Bella, die wirklich hübsch aber auch sehr überlaufen war. Die vielen kleinen Orte haben alle ihren besonderen Charme und an der Küste gibt es ein einige Sandstrände, von denen uns am besten der Strand südlich von Catania am Villaggio Gabbiano Azzurro gefallen hat.

Ätna Sizilien

Der Ätna auf Sizilien – spuckt Lava und lockt die Touristen

Treuer Begleiter im Osten Siziliens ist der Ätna, den wir dann auch bei bestem Wetter besichtigt haben. Der Besuch des Ätna führt mit dem Auto auf den Vulkan bis zur Liftstation auf knapp 1900 m Höhe. Angekommen an der Station kann man dann noch nach der Lift fahrt auf 2500 m Höhe die Auffahrt mit einem Geländebus auf 2900 m  dazu buchen. Der Spaß ist nicht so günstig aber mit Sicherheit sehr viel kräfteschonender als der Fußmarsch zum Krater, der natürlich auch als Option möglich wäre. Nicht zu unterschätzen ist der Temperaturunterschied. Auch im Sommer erweist sich eine Jacke als sinnvoll, so schön das Wetter Siziliens auch ist. Der Vulkan ist schon ein mystischer Ort – Geröll, schwefeliger Geruch, Rauch und Dampf zeigen einem doch sehr deutlich welche unbeherrschbaren Naturgewalten in der Erde schlummern.

Und so sollten wir dann auch tatsächlich an einem späteren Abend Zeuge einer kleineren Eruption werden, die wir aus sicherer Entfernung von unserer Terrasse verfolgen konnten.

Zu empfehlen war in der Nähe von Carruba noch das kleine Örtchen Riposto mit der sehr leckeren Pizzaria Le Botti direkt am Hafen.

Etnaland – ein Wasserpark mit vielen Wasserrutschen

Auf dem Programm an der Westküste stand auch der Besuch des Wasserparks Etnaland. Der Park ist groß und sehr abwechslungsreich. Im Prinzip sind für alle Besucher die passenden Pools, Rutschen etc. mit dabei. Neben dem Wasserpark gibt es noch einen angeschlossenen Vergnügungspark, den wir allerdings nicht mit besucht haben.

 

Taormina

Wer im touristischen Trubel mit untertauchen möchte, sollte sich auf Sizilien auf jeden Fall Taormina mit auf den Plan schreiben. Der Ort hat neben der kleinen Isola Bella eine sehr schöne Innenstadt mit vielen kleinen Geschäften und tollen Cafés. Die Parkplatzsuche wird wie in vielen anderen Örtchen der Insel zum kleinen Glücksspiel. Alternativen bieten die Parkhäuser, die sich ihren Service gut bezahlen lassen.

Und wer sich auf den Weg nach Taormina macht, sollte auch die Chance nutzen zur Chiesa Madonna della Rocca hochzufahren oder zu gehen. Von der kleinen Bergkapelle hat man einen wunderbaren Ausblick auf die Küste und Stadt.

Größte Stadt an der Ostküste ist Catania, in der auch neben Palermo einer der beiden wichtigen Flughäfen von Sizilien liegt.

Die Innenstadt gehört zum Teil zum UNESCO-Weltkulturerbe und auch die Märkte (insbesondere der Fischmarkt) sind einen Besuch wert. Darüber hinaus finden sich in Catania alle bekannten Einkaufsketten vor Ort für bekannte Shoppingvergnügen.

Nach einer Woche an der Ostküste haben wir uns dann auf den Weg Richtung Westen gemacht… [Bericht folgt]

Ansonsten schau Dir doch mal unsere Tour durch von der Algarve nach Andalusien an.

Aktualisierung: Weil es so schön passte, sind wir im September 2017 nach Sardinien geflogen und haben dort auch zwei tollen Wochen verlebt. Interessiert? Schau einfach mal hier – Sardiniens Südwesten oder hier zu Sardiniens Norden!

Warst Du schon mal auf Sizilien? Wie hat es Dir gefallen? Schreib mir einfach einen Kommentar. Ich freue mich auf Deine Tipps!

Algarve von Faro über Albufeira bis Cabo de São Vicente

Algarve von Faro über Albufeira bis Cabo de São Vicente

Praia da Marinha an der Algarve in Portugal - ein toller Strand

Sommer, Sonne, Strand, Algarve in Portugal und Costa del Sol in Spanien

Die Algarve! Das erklärte Ziel für den Urlaub in 2016 nach einem bescheidenem norddeutschen Sommeranfang!  Mit diesen Voraussetzungen und dem Wunsch jetzt endlich mal Portugal und Süd-Spanien anzuschauen ging es ans Werk.

Gesagt, getan: die gängigen Buchungsseiten warfen eine Menge an Hotels aus, die ihre besten Zeiten wahrscheinlich nur kurz nach dem Bau erlebt haben. Kurzentschlossen haben wir uns daher entschieden, den Urlaub in je eine Woche Portugal, Algarve und eine Woche Spanien aufzuteilen. Geht das alles in zwei Wochen? Ja, mit etwas gutem Willen sollte es funktionieren.

Von Bremen aus ging es dann mit Ryanair direkt nach Malaga; von dort aus mit dem Leihwagen nach Albufeira in Portugal. Nach dem üblichen Prozedere der Leihwagenfirmen, die einem noch diverse, fantastische Zusatzversicherungen aufschwatzen wollten, saßen wir in unserem Gefährt Richtung Portugal.

Endlich Portugal

Die Fahrt in Spanien und Portugal war eher unspektakulär; alle Autobahnen waren so frei, wie man es sich in Deutschland nur gerne mal wünscht.  Nach der Brücke über den Río Guadiana wird man in Portugal direkt an der Mautstation empfangen. Per Kreditkarte wird das Auto registriert. Danach geht es Mautpflichtig weiter, wobei die Erfassung automatisch erfolgt und man sich außer der Rechnung keine weiteren Gedanken machen muss.

Bei überschaubaren Beträgen von wenigen Cent oder Euros je Abschnitt sollte sich der Schrecken schwer in Grenzen halten im Vergleich zum Vorankommen auf der Straße. Die eigentliche Küstenstraße ist eher klein gehalten und durch die vielen Ortsdurchfahrten nichts, um auch mal schneller voranzukommen.

Nach knapp 440 km Fahrt  von Malaga kommend sind wir dann in der Appartementsiedlung in St. Rafael bei Albufeira glücklich angekommen. St. Rafael liegt nur knapp zwei Kilometer westlich von Albufeira an der Algarve und hat wunderschöne Strände, von denen der Praia de São Rafael nur 3-4 Flip-Flop Minuten entfernt war. Ideal für die Strandtage und das Glas Wein bei Vollmond! Am Strand selbst ist ein tolles Fischrestaurant, was bis in die späten Abendstunden immer gut besucht war.

Albufeira Strand, Algarve

Albufeira an der Algarve

Albufeira liegt relativ zentral an der Küste der Algarve zwischen Faro im Osten und Sagres mit dem Cabo de São Vicente im Westen, sodass es für einen „Ersturlaub“ sicher ein gutes Reiseziel ist.

Der Ort ist lebendig, laut, quirlig und touristisch voll erschlossen. An den einstigen kleinen Fischerort, der sich an die Felsen schmiegt, kann sich heute wohl auch keiner der Einheimischen mehr erinnern. In Albufeira kann man eigentlich rund um die Uhr essen, relaxen, feiern, chillen, kaffeesieren, tanzen, shoppen… nur mit dem Parken ist es etwas schwerer.

Wie in den meisten touristischen Zentren gibt es auch in Albufeira die typischen Touristenfallen – die Restaurants am zentralen Marktplatz gehören nach eigener Erfahrung mit dazu, so freundlich die Kellner am Platze auch sind. Kleinere Restaurants in den Nebenstraßen mögen hier besseres Essen zu günstigeren Preisen anbieten – den Grill auf der eigenen Terrasse war an dieser Stelle unschlagbar. Die Supermärkte Oceano – Barreto & Filhos oder auch der Apolónia Supermercados sind hier mit ihrer tollen Auswahl an frischem Fisch und Fleisch hervorzuheben.

Praia de São Rafael – unser Hausstrand

Am ersten Tag hat es uns dann nach dem vorabendlichen Besuch in Albufeira erst einmal an den Praia de São Rafael verschlagen, der zu unserem Hausstrand werden sollte.

Tag zwei an der Algarve wurde dann mit einer Fahrt in Richtung Westen begonnen, der uns über die Küstenstraße nach Armação de Pêra geführt hat. Sicher einer der Orte, die man getrost schnell wieder verlassen kann da sich hier alte Hochhäuser trist aneinanderreihen. Die nette Promenade kann die Häuserfront leider nicht mehr weiter aufwerten. Also ging es schnell weiter nach Portimão (ein Tipp des Reiseführers). Auch hier begrüßen einen wieder triste Hochhäuser aus den 70 – 80er Jahren mit ihrem ganz speziellen „Charme“… sollte das die tolle Algarve sein?

Gott sei Dank war die Innenstadt dann doch sehr viel einladender. Gut parken kann man z. B. in dem Parkhaus direkt unter dem Platz der Republik, was so gut wie in der Innenstadt ist und direkt an die Fußgängerzone grenzt. Der beliebte und schöne Strand Praia da Rocha ist von der Innenstadt nur wenige Kilometer entfernt und war unser nächstes Ziel.

Ferragudo

Nach dem ausgiebigen Sonnenbaden und Abkühlen im angenehm warmen Atlantik sind wir auf dem Rückweg noch nach Ferragudo gefahren. Der kleine Ort auf der anderen Seite der Arade gegenüber von Portimão hat sich den Stil des „kleinen Fischerortes“ bewahrt. Nicht, dass es touristisch nicht auch erschlossen wäre, aber hier hat man wirklich das Gefühl, dass man noch in einem kleinen Hafenort ist. Vielleicht liegt es auch daran, dass in Ferragudo keine der sonst überall zu sehenden hässlichen Hochhäuser stehen.

Ferragudo, das kleine Fischerdorf
Die N125, also die Küstenstraße, sollte unsere gute Bekannte auf dem Urlaub werden. Auch die vielen Kreisel werden uns sicher in Erinnerung bleiben. Wo die kleinen Dorfkreisel keine Erwähnung wert sind, gibt es dann bei Albufeira Kreisel mit höherem Reiz: zweispurige Einfahrten von vier Seiten, bei denen gefühlt alle zeitgleich einfahren. Schön ist, dass es geht!

Tag vier sollte uns an den südwestlichsten Punkt Europas führen, das Cabo de São Vicente. Auf dem Weg dahin lag noch der Ort Silves als Zwischenstopp, was sich auch als glückliche Fügung zeigen sollte. In der besten Mittagssonne haben wir so also das Castelo de Silves angesehen, was eine sehenswerte Burgruine ist. Gleich nebendran ist auch die Kathedrale. Mehr ließ die Mittagssonne dann auch beim besten Willen nicht zu. Im Umfeld der Burg wurde ein riesiger Mittelaltermarkt veranstaltet, den wir uns dann glücklicherweise noch zu einem späteren Zeitpunkt ausführlich angesehen haben – die Feira Medieval de Silves.

Cabo de São Vicente

Weiter Richtung Westen: auf der A22 ging es dann gewohnt zügig voran und an Abfahrt 1 dann Richtung Cabo de São Vicente.  Und wenn man schon auf dem Weg ist, nimmt man natürlich noch das Fortaleza de Sagres, von wo man aus den Leuchtturm des Cabo de São Vicente sehen kann. Ob der Abstecher empfehlenswert ist, kann ich noch immer nicht genau sagen. Meine Erwartungen hat die Burg nicht wirklich erfüllt und die 38 Meter große Windrose war auch nicht so das wahnsinnige Highlight der Burg…  direkt neben dem Fortaleza de Sagres ist mit dem Praia do Tonel einer der beliebtesten Surfstrände der Region. Von den Klippen des Forts kann man unzähligen Surfern direkt zusehen. Der Zugang zum Strand ist direkt auf dem Weg zum Cabo de São Vicente.

Letzte Bratwurst vor Amerika

Das Cabo de São Vicente – letzter Punkt Süd-West-Europas und auch damit irgendwie ein mystischer Ort. Von dort aus geht dann auf den Atlantik Richtung Amerika. Vor Ort befindet man sich in guter touristischer Begleitung von vielen anderen Menschen, die sich diesen sonst recht kargen Platz am Ende der Welt auch mit ansehen. Neben dem kleinen Museum und dem Restaurant am Leuchtturm hat sich ein Deutscher niedergelassen, der die letzte Bratwurst vor Amerika verkauft. Hier konnten sich also die Seefahrer nochmals ordentlich stärken, bevor es dann monatelang nichts Ordentliches mehr zu Essen gab. Was muss das für eine Freude gewesen sein, die erste Bratwurst nach Europa in der neuen Welt in den Händen zu halten!

Als wirkliche nette Idee bekommt man zu jeder Wurst auch noch ein Zertifikat, was den Besuch des entlegenen Ortes hochoffiziell bestätigt!

Auf dem Rückweg gab es noch einen kleinen Zwischenstopp in Sagres – ziemlich windig und daher verständlicherweise das Surferparadies vor Ort. Unser Tag war noch lange nicht zu Ende und so haben wir auf dem Weg der N125 in Lagos angehalten.

Letzte Bratwurst vor Amerika

Lagos

Ein Besuch in Lagos ist quasi der Pflichttermin auf jedem Algarve-Urlaub. Man kann wahrscheinlich nirgendwo besser die tolle Küstenlandschaft sehen als an diesem Ort. Eine Heerschar an Bootsunternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht die (ebenfalls) Heerscharen an Touristen auf kleinen Bötchen an der wunderschönen Küste vorbei und zum Teil auch in die Grotten zu fahren (ca. 15 Euro / Person). Es empfiehlt sich bei mehreren Anbietern nachzufragen. Teilweise werden die Boote eng besetzt und man aus der Mitte heraus nicht mehr so gut sehen und fotografieren kann. Das typischste aller Algarve-Postkartenmotive, der Ponta da Piedade, ist auch bei der Bootstour zu sehen.

Atlantik und Gezeiten

Wer etwas mehr Zeit einplant, schaut vorher in den Gezeitenkalender und fährt bei Ebbe. Die Boote können dann viel besser in die Höhlen fahren, die wir zum Teil nur erahnen konnten. Hier zeigen sich die knapp vier Meter Höhenunterschied zwischen Ebbe und Flut ganz deutlich. Neben den Motorbooten gab es auch viele Seekajakfahrer, die sich am Ende Ihrer Tour bequem von Motorbooten in Hafen schleppen ließen. Motorisiert oder per Paddel – ein absolut empfehlenswerter Ausflug. Der Spaziergang durch die schöne Altstadt rundet den Besuch in Lagos ab. Aufpassen sollte man allerdings gut auf die Parkzeiten. Die örtlichen Politessen sind gut „auf zack“ und kassieren fleißig die Promenade ab… bezahlen kann man direkt im Parkhaus am Gericht. Es funktioniert reibungslos!

Praia da Marinha

Zwischen Lagos und Albufeira liegen an der Küste bei den kleinen Dörfern Lagoa und Porches kleine aber sehr tolle Strände. Wir haben uns direkt den Praia da Marinha ausgesucht. Der Zugang zu dem Strand ist gut zu erreichen und nach wenigen Minuten ist man die Klippen heruntergelaufen. Man sieht als Entschädigung  einen der schönsten Strände Europas vor sich! Die Zeit ging leider viel zu schnell vorbei. Neben  dem Praia da Marinha gibt es noch den Praia de Benagil, der auch nicht weniger schön ist (aber problematischer mit der Parkplatzsuche).

Wem die vielen Strände und das tolle Wasser zu viel sind kann in der Shopping Mall “Algarveshopping” auch nach Herzenslust einkaufen gehen. Die Shopping Mall ist außerhalb von Albufeira und gut mit dem Auto zu erreichen. Natürlich über die N125. Ein kleines Erlebnis für sich ist der Supermarkt in der unteren Ebene. Wer noch schnell eine neue Speicherkarte für seine Digicam benötigt wird ebenfalls bei „Worten“  im Algarveshopping fündig.

Die Shopping Mall ist bis Mitternacht geöffnet und daher auch ein nettes Ziel für die Abendstunden.

Feira Medieval de Silves

Wir haben dafür die deutlich bessere Alternative gewählt und sind an unserem vorletzten Abend nochmals zurück nach Silves gefahren, wo die Feira Medieval de Silves gefeiert wurde. Für das Mittelalterspektakel wurde die Innenstadt komplett gesperrt. Mit einem kleinen Eintrittsgeld konnte man sich dann den Bereich um die Burg, die Innenstadt und Kirche ansehen. Neben vielen Schmuck- und Süßigkeitenbuden konnte man sich auch mittelalterliche Kostüme ausleihen und sich verkleiden. Viele Besucher haben so Ihre Zeitreise gemacht. Die Met und Weinstände halfen sicher auch gut dabei. Neben dem Euro wurde auch mit dem Xilb als offizielle Marktwährung bezahlt. Zu dem eigentlichen Markt gab es noch viele musikalische Veranstaltungen, Reiterturniere, Theateraufführungen in der Burg etc. Alles in allem ist der Markt wirklich sehenswert und aufgrund der vielen verschiedenen Aufführungen auch an mehreren Tagen ein schönes Ziel. Mit mehr Zeit wären wir sicher auch nochmal wieder hingefahren.

Erfreulicherweise haben die Menschen in Portugal auch im „gefühlten“ Mittelalter schon Englisch gesprochen, sodass die Verständigung kein Thema war. Ganz ähnlich ist es im Übrigen auch in allen anderen Orten an der Algarve, wo viele Engländer sich für Ihren Lebensabend niedergelassen haben.

Faro Panorama

Faro

Nachdem der Westen Albufeiras abgegrast war, wollten wir uns noch die Hauptstadt der Algarve mit Faro ansehen. Auf dem Weg dahin gab es noch einen kurzen Stopp in Loulé und der schönen Markthalle. Wer hier früher aufsteht als wir, sieht sicher noch mehr  🙂 . Trotz unseres verhältnismäßig späten Marktbesuches am Vormittag war es den Besuch wert, auch wenn wir keinen Fisch oder Fleisch gekauft haben. Das erklärte Tagesziel war Faro!

Und so erreichten wir Faro zur besten Mittagszeit und konnte bei strahlendem Sonnenschein uns die Stadt ansehen. Direkt am Hafen waren gute Parkmöglichkeiten. Von dort aus ging es dann in die Innenstadt und auf den Hügel mit der Kirche und dem Klostermuseum. Vom Kirchenturm aus hat man eine fantastische Sicht über die komplette Lagune vor der Stadt.

Und so sollte sich dann unser Urlaub in Portugal dann langsam dem Ende nähern und das nächste Abenteuer Andalusien starten.

Unser Fazit: ein tolles Land und eine tolle Region, wenn man die Bausünden ausblendet. Und genau das funktioniert ganz wunderbar, wenn man an einem der tollen Strände Richtung Atlantik schaut …

Und hier geht’s dann ab nach Spanien…eine Woche Andalusien und viel, viel Sonne!

Was waren Eure Highlights an der Algarve? Ich freue mich über neue Ziele 🙂

Und weil’s so schön war und ich ein paar Fotos aus dem Wasser herausmachen wollte habe ich mir für den Einstieg eine einfache aber gute Action Cam angeschafft. Mit den 16 oder 32 GB ist man schon ganz gut ausgestattet. Bei Amazon habe ich eine ganz ähnliche Kamera gefunden, die ähnlich gute Bilder macht und schon eine ganz passable Ausstattung für den Anfang mit dabei hat. Das Zubehör-Set habe ich mir dann nach dem Urlaub nachträglich gekauft.

Nützliches Equippment, was man sicher gut auf der Reise an die Algarve (und auch andere Orte) verwenden kann: