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Ostseeradweg Erfahrungen

Ostseeradweg Erfahrungen

Basics für eine Woche auf dem Ostseeradweg

[Artikel enthält Werbung – alles selbst getestet und für gut befunden]

Der Ostseeradweg bzw. Ostseeküstenradweg war das Ergebnis einer Überlegung auch unter Corona einen schönen und sicheren Urlaub zu erleben. Wir wollten ohnehin schon immer einmal einen Fahrradurlaub unternehmen und da lag es nahe diesen schönen Radweg von Flensburg nach Travemünde zu fahren. Du liest auf diesem Blogbeitrag über die verschiedenen Etappen des Ostseeküstenradweges an der Schleswig-Holsteinischen Küste und auch unsere Empfehlung zu Zwischenstationen und Sehenswürdigkeiten. Spoiler: nach knapp 360 Kilometern auf dem Fahrrad können wir schon vorab sagen, dass es einer unserer tollsten Urlaube war. Der Ostseeradweg ist im übrigen Teil des Europaradweges EV10, der einmal um die Ostsee geführt wird und eine Gesamtstrecke von knapp 8000 Kilometern hat. Sollte Dir dieser kurze Teil schon gut gefallen, dann kannst Du die Strecke an der Ostsee natürlich noch um ein Vielfaches erweitern.

Vorbereitungen für die Radtour auf dem Ostseeradweg

Bevor wir über die einzelnen Etappen sprechen wollen wir Dir noch kurz zu den Vorbereitungen erzählen. Wir haben die Strecke über Google Maps und Naviki vorab geplant. Google Google Maps hat mittlerweile schon eine tolle Navigation für Radfahrer. Die App Naviki (Playstore Link / iOs Link) ist speziell für die Routenplanung mit dem Fahrrad ausgelegt. Die Kombination beider Apps hat uns wirklich sehr geholfen.

Die Quick-Facts auf einen Blick
  • sechs Etappen von Flensburg bis nach Travemünde
  • ca. 360 km Strecke
  • Bonusrunde mit ca. 100 km rund um Fehmarn
  • ca. 1.315 Höhenmeter auf dem gesamten Weg
  • viele Übernachtungsmöglichkeiten – ideal auch für Campingurlaube
  • abwechslungsreiche Touren mit gut befahrbaren Wegen
Booking.com

Fahrräder, E-Bikes und Pedelecs auf dem Ostseeküstenradweg

Auf der Strecke wird es schon sehr hügelig und wahrscheinlich auch hügeliger als Du Dir Schleswig-Holstein und die Ostseeküste so erst einmal vorstellst. Wir selbst sind mit Pedelecs unterwegs. Mit den Pedelecs hatten wir natürlich einen kleinen, angenehmen Vorteil in Form elektrischer Unterstützung. Im Gegensatz zu anderen Touren haben sich die Vorteile der Motoren hier besonders gezeigt. Gerade bei den ersten Etappen waren wir am oberen Ende der Akku-Reichweite unserer Räder. In den flachen Abschnitten sind wir daher in der Regel mit geringerer Unterstützung gefahren, um Akkuleistung zu sparen. Nur bei den hügeligen Passagen haben wir dann die volle Unterstützung genutzt. In allen Unterkünften war es ohne Probleme möglich den Akku abends zu laden. Anekdote am Rande: eine vom ADFC gelistete Unterkunft wollte für das Aufladen des Akkus jeweils 3 Euro abrechnen. Sorry, aber das geht dann doch zu weit.

Hotels und Pensionen – Unterkünfte am Ostseeradweg

Aufgrund von Corona und begrenzten Kapazitäten der Hotels empfehlen wir Dir auch die Route im Voraus zu planen. Unsere ursprüngliche Idee war eigentlich die Hotels oder Pension spontan am Ostseeradweg zu buchen, was bei sich einem kurzen Check 2-3 Wochen vorab nicht als sinnvoll erwiesen hat. Ohne Buchung sind die Angebote begrenzt bzw. dann entsprechend teuer. Mit einem Zelt im Gepäck bist Du sicher bei den vielen Campingplätzen am Ostseeradweg deutlich flexibler.

Unsere Anreise zum Ostseeradweg

Die Anreise nach Flensburg haben wir mit der Bahn gemacht, was auch soweit sehr einfach funktioniert hat. Beachte bei der Planung genügend Umsteigezeit auf den Bahnhöfen. Gerade an Wochenenden mit viel Betrieb sind 20 – 30 Minuten mit dem bepackten Fahrrad und den vorhandenen Liften an den Bahnhöfen keine lange Zeit. Mit dem „Quer durchs Land“ Ticket für zwei Personen und zwei Fahrradtagestickets hat uns die Anreise 62€ gekostet. Unschlagbar günstig im Vergleich zu einer Anreise mit dem Auto und verbundenen Parkgebühren etc.

Fahrrad und Gepäck – eine Woche Ostseeküstenradweg

Zum Thema Gepäck: wir haben unser Gepäck in je zwei mittelgroßen Gepäcktaschen mitgenommen (Affiliate Link zu Amazon: Ortlieb und Vaude Taschen – die Preise bleiben durch den Link unverändert) . Rückblickend hatten wir ehrlich gesagt zu viel Gepäck für die eine Woche auf dem Ostseeradweg dabei. Die Gewichte waren 11 beziehungsweise 14 Kilo, was schon relativ luxuriös gepackt war. Bei den nächsten Touren würden wir das Gewicht nochmal deutlich reduzieren. In allen Unterkünften hätten wir auch die Fahrradklamotten einmal durchwaschen können, um weiteres Gepäck zu sparen. Betrachten wir es als Teil der Lernkurve 😉

 

Panoramabild Ostseeradweg Erfahrungen

Unsere Etappen auf dem Ostseeradweg

Etappe 1 Flensburg bis Maasholm – ca. 65 km

Nach knapp drei Stunden Fahrt erreichen wir mit dem Zug Flensburg. Vom Bahnhof aus geht es erstmal ziemlich direkt in die Innenstadt Richtung Hafendamm und dann auf der rechten Seite des Hafens direkt auf den Ostseeradweg. Ein kleines Schild mit der Beschriftung “Ostseeküstenradweg Schleswig-Holstein” sollte uns immer (meistens) den Weg zeigen. Nach einem kurzen Auftakt am Wasser fährt man dann doch relativ schnell wieder durch die Stadt bis es nach ein paar Kilometern nach Glücksburg geht. In Glücksburg bietet sich der erste Stopp am Wasserschloss an. Alternativ, und so wie wir es getan haben: direkt an die Promenade mit Blick auf die Flensburger Förde. Unsere Motivation war hoch und so ging es schnell weiter durch das Naturschutzgebiet Pirner See Richtung Bockholm, Langballigholz und dann weiter Richtung Niby.

Auf diesen ersten Kilometern kommt man noch nicht so häufig mit der Ostsee in Berührung, was sich dann auf der weiteren Strecke aber glücklicherweise deutlich ändert. Der Weg führt über Norgaardholz am Steinberg Haff vorbei und läuft dann unmittelbar an der Ostsee entlang. Im wahrsten Sinne des Wortes der Ostseeradweg. Nach knapp 65 Kilometern erreichen wir zufrieden und glücklich unsere Pension Nahe dem Ort Gut Oehe bei Maasholm. Die Erkenntnis des ersten Tages: Schleswig-Holstein ist ein sehr hügeliges Bundesland und der Ostseeküstenradweg schon jetzt eine sehr tolle Erfahrung. Für deine Planung empfehlen wir Dir eine Unterkunft in Maasholm (Affiliate Link – Booking – Maasholm). Maasholm liegt direkt an der Schlei und ist ein altes Fischerdorf mit wunderschönen Gassen. Gerade in den Abendstunden ein toller Ort, um am Ufer zu relaxen.

 

Etappe 2 von Gut Oehe nach Altenholz bei Kiel ca. 80 Kilometer

Mit aufgeladenen Akkus für unsere E-Bikes ging es an Tag 2 dann nach einem ausgiebigen Frühstück wieder auf den Ostseeradweg. Erster Zwischenstopp: die kleine Stadt Kappeln an der Schlei. Es war noch zu früh für einen Kaffeestopp und so ging es direkt weiter Richtung Olpenitz Dorf. Unser erster Zwischenstopp nach ein paar schönen Kilometern an der direkt an der Ostsee war dann der Urlaubsort Damp. Abgesehen von einem großen hässlichen Hotelkomplex gibt es aber in Damp am Hafen auch einige schöne Cafés, die für einen Zwischenstopp sehr gut sind. Hoch motiviert ging es dann weiter Richtung Eckernförde (circa 40 Kilometer). Wir haben uns sagen lassen, dass viele Radfahrer auf dem Ostseeradweg auch Eckernförde als Zwischenstation für eine Übernachtung nutzen. (Affiliate Link – Booking Hotels in Eckernförde)  Auf der anderen Seite der Eckernförder Bucht ging es dann weiter über Grünwold, Schwedeneck und Dänisch Nienhof Richtung Altholz vor den Toren Kiels.

Etappe 3 von Altholz nach Lütjenburg auf dem Ostseeradweg – ca. 75 Kilometer

Nach den ersten beiden tollen Etappen hatten wir nicht gedacht noch eine Steigerung auf dem Ostseeradweg zu erleben. Etappe 3 hat uns dann Vollends überzeugt. Direkt nach unserem Start haben wir den Nord-Ostsee Kanal über die Holtenauer Hochbrücke überquert. Alternativ dazu könntest Du auch mit einer Fähre den Kanal direkt überqueren,  die in Holtenau startet. Überraschenderweise war auf einer der meistbefahrensten Wasserstraßen weltweit an diesem Morgen überhaupt kein Betrieb. Der Umweg zum Aussichtspunkt an der östlichen Schleuse hat sich daher nicht gelohnt. Vom Nord-Ostsee-Kanal aus geht es dann Entlang der Kieler Förde langsam in Richtung Kieler Innenstadt. Wenn Du Dich am Wasser orientierst kannst du direkt entlang der Kiellinie, einer Art Promenade, bis in die Innenstadt fahren.

Aus der Entfernung heraus sind bereits die Fähren Richtung Baltikum und Skandinavien zu sehen, die direkt von den Anlegern in der Innenstadt ablegen. Auf der anderen Seite der Kieler Förde entdeckst Du große Werften und Industriegebiete, die auch das Stadtbild von Kiel prägen. Über Heikendorf und einen kurzen Stopp am U-Boot Ehrenmal Möltenort ging es für uns dann weiter Richtung Laboe. Auch in Laboe gibt es ein Marine-Ehrenmal und ein ausgestelltes U-Boot, was du besichtigen kannst. Die Strecke führt Dich übrigens ab Heikendorf jetzt nur noch in unmittelbarer Nähe zur Ostsee entlang so dass der Ostseeradweg dem Namen wieder alle Ehre macht. An einigen Stellen wird der offizielle Radweg wieder ins Landesinnere geführt. Wir haben uns an diesen Stellen häufig weiter auf dem Weg direkt am Wasser gehalten, was in den meisten Fällen auch gut zu fahren war.

An der Küste entlang über Wenndorfer Strand führt der Radweg auch an den kleinen Orten Californien und Brasilien entlang. Nach ein paar weiteren schönen Kilometern an der Ostsee Führt uns der Radweg bei Hohenfelde dann wieder ins Landesinnere. Mit einem letzten Blick auf die Ostsee in Hohwacht verabschieden wir uns dann Richtung Lütjenburg um die dritte Etappe abzuschließen. Diese Etappe gehört für uns mit Sicherheit zu den schönsten Abschnitten auf der Tour von Flensburg nach Travemünde auf dem Ostseeradweg.

Etappe 4 von Lütjenburg nach Burg auf Fehmarn – ca. 65 km

Das hügelige Ende von Etappe 3 bedeutete auch gleichzeitig einen hügeligen Start in die Etappe 4. Wir wollten schließlich direkt an unserem Ausstiegspunkt an der Ostsee in Hohwacht am Morgen anknüpfen. Gesagt getan und so ging es dann in Hohwacht durch das Naturschutzgebiet Sehlendorfer Binnensee wieder direkt auf den Ostseeradweg. Auch diese Etappe sollte wieder so abwechslungsreich werden wie die vorherigen Etappen mit Ostsee, Hügeln und Wäldern. Nach ein paar Kilometern erreichen wir den Weißenhäuser Strand, ein Erholungsort, der seine besten Tage sicher vor ein paar Jahren erlebt hat. Unmittelbar hinter Weißenhäuser Strand führt der Radweg dann aufgrund eines Bundeswehr-Gebietes erstmal wieder Richtung Landesinnere, sodass wir über Holstein in Ostholstein und Teschendorf erst wieder an die Ostsee kommen konnten. Du wirst merken, dass die Orte auf dieser Etappe bereits deutlich größer und touristischer werden als die kleinen Fischerorte auf den ersten zwei Etappen.

Nach einem kurzen Gastspiel direkt an der Ostsee geht es dann direkt nach Heiligenhafen. Unser erster Eindruck von Heiligenhafen war ziemlich ernüchternd, da wir direkt von einem Hochhauskomplex aus den 70er Jahren am Ortseingang begrüßt wurden. Das soll ein toller Ferienort sein? Am besten fährst Du direkt an der Küste weiter. Du erreichst dann sehr schnell das neuere und deutlich schönere Heiligenhafen, was ein komplett anderes Bild abgibt. Nimm Dir Zeit für die Erlebnisseebrücke Heiligenhafen und die kleine Fußgängerzone und fahr danach zum Hafen von Heiligenhafen. Du wirst viele kleine Restaurants und Cafés sehen, in denen man wunderbar einen Zwischenstopp einlegen kann. Unsere Empfehlung in Heiligenhafen ist der Imbiss Ostsee-Fischer, der superleckeren Backfisch serviert. Gut gestärkt ging es dann von Heiligenhafen aus nach Großenbrode an den Fehmarnbelt.

Die Fehmarnsund-Brücke hatten wir bereits mehrfach mit dem Auto überquert aber noch nie mit dem Fahrrad. Der Architekt der Fehmarnsund-Brücke hatte wahrscheinlich auch kein Fahrrad und hat daher eine Überquerung der Brücke mit dem Rad auch nicht weiter vorgesehen. Du fährst also auf einem Betriebsweg auf die Brücke und dort auf einem rudimentären Radweg dann über die Brücke. Nach der Querung des Fehmarnsund waren wir unserem Ziel Burgstaarken auf Fehmarn schon sehr nahe und die letzten Kilometer fuhren sich wie von alleine.

Zwischenstopp in Burg auf Fehmarn

Tag 4 haben wir für einen Zwischenstopp in Burg auf Fehmarn genutzt. Vom Hafen Burgstaarke sind es knapp 2 Kilometer in die Innenstadt von Burg und knapp anderthalb Kilometer zum Südstrand. Der Ort Burgtiefe ist auch von weitem einfach an den drei wunderschön Hotelkomplexen zu erkennen, die mittlerweile sogar unter Denkmalschutz gestellt sind. In den 70er Jahren war dieser Komplex eine architektonische Meisterleistung. Vom Strand mit Blick auf den Fehmarnsund versperren diese hässlichen Gebäude den Blick Gott sei Dank nicht. Wir haben den Tag ganz relaxed in Burg und am Südstrand verbracht. Solltest Du hoch motiviert sein führt Dich der offizielle Ostseeradweg noch einmal ca. hundert Kilometer an der Küste Fehmarns entlang. Diese Bonusrunde haben wir uns für einen späteren Urlaub aufgehoben. 😊

Etappe 5 von Burg nach Pelzerhaken– ca. 63 Kilometer

Die Überquerung der Fehmarnsund-Brücke hat sich auf der Rückfahrt nicht verändert. Über Nacht kam kein größerer Radweg dazu. Südlich von Großenbrode halten wir uns an der Ostsee entlang und fahren über kleine Orte wie Sanaa und Süßau an den Ferienort Dahme vorbei, passieren den Ort Kellenhusen und Grömitz bevor wir dann über Rettin in Pelzerhaken ankommen. Auf dieser Etappe siehst Du bereits die sehr viel größeren und bekannten Ferienorte. Der Ostseeradweg wird häufig überraschenderweise an den Orten vorbeigeführt. Nimm Dir trotzdem die Zeit und steigt vom Rad ab, um Dir die Promenaden der Orte anzusehen.

Etappe 6 von Pelzerhaken nach Travemünde – ca. 30 Kilometer

Die letzte Etappe unserer Tour entlang des Ostseeradweges sollte auch die kürzeste Etappe werden. Die Strecke führte entlang der Lübecker Bucht von Pelzerhaken über Neustadt, Sierksdorf, Haffkrug, Scharbeutz, Timmendorfer Strand, Niendorf und die Brodtener Steilküsten nach Travemünde. Der Radweg entlang der Bucht ist sehr gut ausgebaut. Die Ferienorte entlang der Bucht sind wie an einer Perlenkette entlang aufgefädelt und schließen unmittelbar aneinander an.

Die letzte Etappe ist geprägt vom Bild der großen Ferienorte und ihren breiten Stränden. Die Brodtener Steilküste bietet hier ein natürliches Kontrastprogramm. Nach knapp 360 Kilometern haben wir dann mit der breiten Promenade von Travemünde unser Ziel erreicht. Der Ort ist ein toller Abschluss für diesen Urlaub. Du kannst hier sicher auch einen guten Zwischenstopp einlegen bevor es dann auf der anderen Seite der Trave auf dem Ostseeradweg weiter Richtung Osten geht.

Vom Bahnhof Travemünde, der nur wenige hundert Meter vom Strand entfernt ist, ging es für uns am nächsten Tag dann mit der Bahn wieder problemlos zurück. In  der Lübecker Bucht ist es auch deutlich einfacher eine Unterkunft zu finden als auf den ersten Etappen. Schau einfach über den folgenden Link nach Hotels in Travemünde (Affiliate Link zu Booking.com – Dir entstehen keine Mehrkosten)

Eine Woche Urlaub auf dem Fahrrad – Rückblick Ostseeradweg

Solltest Du mit dem Gedanken spielen einen Fahrradurlaub zu machen dann können wir Dir den Ostseeradweg von Flensburg nach Travemünde wärmstens empfehlen. Wir waren sehr positiv überrascht. Du wirst auf den ersten Etappen durch unheimlich tolle Landschaften fahren und viele kleine Orte sehen. Auf den letzten Etappen wird das Bild sehr viel touristischer, was auch für eine entsprechende Abwechslung sorgt. Der Ostseeradweg relativ gut ausgeschildert und auf den meisten Strecken gut ausgebaut. Sollten wir den Weg noch einmal fahren würden wir die Etappenziele geringfügig anders setzen. Für Übernachtung würden wir dann größere Orte wie Eckernförde oder Kiel berücksichtigen. Nach dieser Woche auf dem Fahrrad sind wir überzeugt auch in der Zukunft Fahrradurlaub zu machen und freuen uns auf die nächsten Touren, zu denen Du sicher hier lesen kannst. Vielleicht ist der Weser Radweg auch etwas für Dich? Schau doch mal hier…

Welche Fahrradurlaube hast Du gemacht und was kannst Du empfehlen? Schreib es uns einfach in die Kommentare!

 

Folgende Dinge möchten wir Dir noch für die Tour empfehlen, die uns selbst vor größerem Ärger bewahrt haben:
Sonnencreme. Der ständige leichte Wind täuscht über die Einwirkung der Sonne hinweg.
Fahrradreparaturkit. Es gibt doch nix ärgerlicheres als irgendwo im nirgendwo mit einem platten Reifen zu stehen.
Halter für Handys. Damit wird die Navigation zum Kinderspiel und auch Schnappschüsse unterwegs sind schnell gemacht.

Google Maps Offline Karten erstellen

Google Maps Offline Karten erstellen und Datenvolumen im Ausland sparen.

In diesem kurzen Beitrag zeige ich Dir, wie Du Google Maps Offline Karten erstellen und Ausschnitte auch für einen Offline-Betrieb im Ausland vorbereiten kannst. Du sparst mit dieser Vorbereitung einiges an Datenvolumen, was natürlich gerade bei Reisen in Gebiete mit teuren Roaming-Gebühren sehr hilfreich ist. Bei Reisen innerhalb der EU sparst Du wenigstens Datenvolumen.

Solltest Du einen Leihwagen vor Ort haben, dann kannst Du Dir auch den Aufpreis für ein separates Navi sparen (wenn denn überhaupt noch Autos ohne Navi verliehen werden). In Kombination mit einem einfachen Handyhalter (Affialite Link Amazon: Universal Handyhalter) wird Dein Handy so ganz easy zu einem Navi für Dich.

Die Offlinekarte(n) kannst Du nach Deiner Reise einfach wieder von Deinem Handy löschen. Apropos Speicherplatz: je nach Größe der Region benötigst Du etwas Speicherplatz auf Deinem Handy. Für unsere Reise nach Lanzarote (hier mehr dazu) betrug der Speicherbedarf ca. 26 MB.

Wie die Google Maps Offline Karten erstellt werden, funktioniert wie folgt:

 

Im ersten Schritt rufst Du erstmal die Google Maps App auf. Danach tippst Du die Region oder Stadt in die Suchfunktion ein, zu der Du eine Offlinekarte herunterladen möchtest.

Nehmen wir mal als Beispiel unsere letzte Reise nach Lanzarote mit Arrecife.

Im nächsten Schritt tippst Du einfach zweimal im unteren Bildschirmbereich auf das Suchergebnis – im Bild rechts am Beispiel von Arrecife zu erkennen: erstes Antippen: Auswahl zu Arrecife auf Lanzarote, zweites Antippen: erweiterte Auswahl.

Im rechten oberen Bereich ist jetzt ein Button mit drei kleinen Pünktchen zu sehen, auf den Du einmal tippen musst. Im unteren Bildschirmbereich erscheinen weitere Auswahlmöglichkeiten, unter anderem auch die Funktion “Offlinekarte herunterladen”. Bitte einmal antippen.

Endspurt für die Google Offline-Karte… schau Dir nochmal den Ausschnitt an, der von Google ausgewählt worden ist.

Du musst hier ggf. nochmal die Karte etwas anpassen (verschieben mit einem Finger, vergrößern / verkleinern mit zwei Fingern).

Je nach Größe von der Offlinekarte wird Dir der ungefähr erforderliche Speicherplatz angezeigt, der benötigt wird.

Letzter Schritt nachdem der Ausschnitt für Dich passend ist:

DOWNLOAD”  Fertig!

Irgendwann ist leider auch mal der schönste Urlaub oder die Reise vorbei. Jede Offline-Karte wird von Google mit einem Ablaufdatum versehen, nach dem die Daten automatisch gelöscht werden.

Du kannst auch vorher schon selbst die Daten von Deinem Handy löschen: ruf einfach in der Google Maps App rechts oben Deinen Account auf. Im nächsten Auswahlfenster siehst Du den Punkt “Offlinekarten”. Wähle die Karte aus, die gelöscht werden soll und bestätige die Löschung.

Fertig!

Lanzarote im Januar

Lanzarote im Januar

Lanzarote im Januar – eine tolle Vulkaninsel

Lanzarote – die karge Vulkaninsel im Atlantik mit ihrer doch wahnsinnig aufregenden Landschaft. Unser Ziel im Januar 2020 und eine tolle Empfehlung für alle Sonnenliebhaber, die auch gerne im Winter ein paar warme Tage mitnehmen möchten. Lanzarote im Januar ist ein wirklich schönes Urlaubsziel. Die Insel gehört zu den kanarischen Inseln und ist nach Teneriffa, Fuerteventura und Gran Canaria die viert größte Insel der Inselgruppe. Wir hatten insgesamt eine Woche vor Ort, um Lanzarote im Januar kennen zu lernen. Wusstest Du übrigens, dass die komplette Insel von der UNESCO 1993 zum Biosphärenreservat erklärt worden ist?

Reicht eine Woche für die Erkundung der Insel?

Gesehen haben wir ziemlich viel von und auf Lanzarote. Eine Woche vergeht einfach viel zu schnell und Lanzarote bietet doch einiges für so eine “kleine” Insel. Mit zwei, drei Tagen mehr wäre sicher noch der ein oder andere erholsame Strandtag mehr dazu gekommen. Baden im Januar auf Lanzarote geht mit etwas Überwindung wirklich, wobei man zur eigenen Sicherheit immer auf die örtlichen Hinweise achten sollte. Die Strömungen an der Küste sind teilweise sehr tückisch und es wird immer wieder von schweren Unfällen berichtet. Berücksichtigt man diese Hinweise, dann kann man sehr schöne Strandtage verleben. Die Sonne ist in den Mittagsstunden angenehm. Kleiner Tipp am Rande: Sonnencreme in Deutschland einkaufen. Wie in vielen anderen Urlaubsregionen wird man beim Kauf vor Ort gefühlt “ausgenommen”.

Wie groß ist groß?

Lanzarote ist mit einer Länge von ca. 58 km (Nord-Süd) und einer Breite von ca. 34 km (Ost-West) relativ klein. Wir haben uns trotzdem entschieden einen Leihwagen für die komplette Woche zu buchen. Der wirklich geringe Preis von ca. EUR 75,- hat uns die Entscheidung sehr einfach gemacht. Die Buchung haben wir übrigens über das Internet vorab in Deutschland gemacht, was nach den örtlichen Preisen der Leihwagenfirmen auf der Insel auch die richtige Entscheidung war. Wichtig dabei für uns: aufgrund der geringen Preisunterschiede direkt die Vollkasko ohne Selbstbeteiligung als Kriterium auswählen.

Wohin auf Lanzarote im Januar?

Es gibt im Prinzip drei größere touristische Orte, die auch Abends mit Promenaden, Bars und Restaurants gute Möglichkeiten bieten. Der größte Ort ist Playa Blanca im Süden, danach Puerto del Carmen südlich von Arrecife und Costa Teguise leicht nördlich von der Inselhauptstadt. Der einzige Flughafen der Insel liegt übrigens relativ zentral gelegen bei Arrecife. Es gibt natürlich noch viel mehr Orte, die dann eher kleine Unterkünfte anbieten.

Fahren auf Lanzarote

Wer in Wanne-Eickel gut zurecht kommt und auch in Hamburg oder Berlin keine Probleme hat, der wird auf Lanzarote keine Herausforderung finden. Es empfiehlt sich hier evtl. bei Google Maps eine Offline Karte der Insel vor dem Urlaub auf dem Handy abzuspeichern (hier habe ich für Dich einen Schritt-für-Schritt Anleitung dazu geschrieben: wie erstelle ich Google Maps Offline Karten). Mit Offline-Karten sparst Du Dein Datenvolumen. Die kanarischen Inseln gehören zu Spanien und damit zur Europäischen Union. Für Dich bedeutet es, dass Du keine Probleme mit Datenroaming an sich haben wirst.

Was machen auf Lanzarote?

Auch wenn Lanzarote keine sehr große Insel ist, so kann gefühlt unendlich viele Dinge machen. Bist Du sportlich und magst surfen, dann wirst Du sicher an vielen Stellen tolle Wellen finden. In die Luft geht es beim paragliden. Du magst die Natur und Dich interessieren Vulkane? Dann bist Du auf Lanzarote natürlich bestens aufgehoben. Der Timanfaya-Nationalpark wird dann sicher eines Deiner Highlights werden. Du liebst Kunst und Kultur? Dann wirst Du mit den vielen architektonischen Schätzen und Kunstwerken des Künstlers César Manrique einige Anlaufstellen auf Lanzarote haben. Der gute Herr Manrique hat die Insel während seiner Lebenszeit wesentlich geprägt und hat z. B. mit erreicht, dass ein gemäßigter Tourismus konsequent umgesetzt wird und das auch die Bebauung nur im traditionellen Stil erfolgen darf.

Der Norden von Lanzarote

Im Januar auf Lanzarote wird der Fokus sicher mehr auf Kultur als auf Strand liegen. Im Norden der Insel wirst Du einige interessante Plätze finden – vorrangig Bauwerke von eben diesem Cesar Manrique, die sich wirklich sehr toll in die Landschaft einpassen.

Nur eine knappe halbe Stunde nördlich von Teguise liegt der Kakteenpark “Jardin del Cactus”. Hier findest Du einen sehr, sehr großen Kakteenpark. Das ist sicher nicht jedermanns Sache aber für “auf dem Weg” ein netter Zwischenstopp. Kleiner Tipp am Rande : es gibt eine Art Kombi-Ticket in unterschiedlichen Ausführungen, mit dem man bis zu sechs Sehenswürdigkeiten ansehen kann.

Mit dem Bonusticket Geld sparen

Bist Du an allen Sehenswürdigkeiten interessiert, dann kannst Du mit dem Ticket etwas Geld und auch Zeit sparen (hier gibt es eine Übersicht). Gerade morgens kann es bei einigen Punkten (kurze) Schlangen geben. Die Bonuskarteninhaber wurden dann in der Regel bevorzugt hereingelassen, da man nur “abstempeln” musste.

Vom Jardin del Cactus geht es dann zum “Jameos del Agua”. Hier erwartet Dich ein einfacher Abstieg in einen Lavatunnel. In der Senke hat sich ein See gebildet, in dem Albinokrebse leben. Schön anzusehen, aber auch schnell schön anzusehen. Das Cafe auf der anderen Seite des Tunnels mit Blick auf die Lavaröhre hatte für uns einen größeren Anziehungspunkt. Das Highlight für uns war dann nach dem Cafe der unglaublich tolle Pool in der riesigen Lavablase (schwimmen nicht möglich!) und der Konzertsaal, der in einen weiteren Lavatunnel gebaut wurden. Der Kontrast der dunklen Lava und des weißen Pools mit dem fast schon unnatürlich blauen Wasser war sicher eines der prägensten Eindrücke.

Ab zum Mittelpunkt der Erde. Zumindest unter Lanzarote.

Auf fast gleicher Höhe zum Jameos del Agua liegt die “Cuvea de los Verdes”. Solltest Du aus dem Süden kommen, dann kannst Du diese Ziele fast alle bequem an einem Tag besuchen. Die Cueva de los Verdes ist ein öffentliches Teilstück von einem mehrere Kilometer langen Lavatunnel- und Höhlensystem. Die Höhle kann nur mit einer Führung besucht werden. Klare Besuchsempfehlung – auch besonders wegen des tollen Überraschungseffekts am Ende der Führung! In der Höhle werden auch regelmäßig Konzerte gegeben. Vielleicht auch eine spannende Location.

Ab in luftige Höhen

Die drei Ziele liegen im Norden der Insel, ebenso wie der “Mirador del Rio”, der ein Aussichtspunkt mit Blick auf die vorgelagerte Insel La Graciosa ist. Wie durch ein Wunder wurde auch der Mirador del Rio von einem berühmten Künstler der Insel erschaffen. Dreimal darfst Du raten, wer es war. Tipp im wahrsten Sinne des Wortes am Rande: auf dem Rückweg vom Mirador del Rio vom Parkplatz am oberen Ende über die LZ-202 wieder zurückfahren. Die kleine, in Steinmauern eingefasste Straße führt mehr oder weniger direkt an den Steilhängen zurück ins Landesinnere. Der Ausblick ist definitiv sehr schön.

Große Aussicht für kleines Geld?

Wer Geld sparen möchte kann hier auch von der Straße direkt nach La Graciosa rüberschauen, ohne Eintritt für den Aussichtspunkt zu zahlen. Alternativ dazu aber deutlich weniger schön: der Mirador de Guinate, kostenfrei und sechs Kilometer westlich vom Mirador del Rio. Über die LZ-202 kommst Du quasi fast automatisch an diesem Punkt vorbei.

Einsame Buchten und schützende Steinkreise – auf Lanzarote im Januar zieht’s

Richtung Norden fährst Du übrigens schon durch eine tolle Vulkanlandschaft direkt an der Küste entlang. Auf dem Weg wirst Du auch die eine oder andere schöne Bucht sehen. Interessant und wirklich hilfreich an den Stränden der Buchten sind die kleinen Steinkreise, die ein guter Windschutz bei dem permanenten Wind sind. Entgegen der Touri-Strände im Süden kannst Du hier wirklich einsame Buchten finden. Geheimtipp zum Sonnen – Caleta del Mojon an der LZ-1 Richtung Órzola. Es gibt einen sehr kleinen Parkplatz für ca. 15 Autos auf der linken Straßenseite. Wenn voll dann voll! Baden wird aufgrund der Lavafelsen und Strömung nicht funktionieren.

Von Órzola, einem mehr oder weniger verschlafenen Fischerörtchen mit ein paar urigen (Fisch-)Restaurants im Norden, gibt es auch die einzige regelmäßige Fährverbindung nach La Graciosa. Nach Berichten anderer Reisender muss man für La Graciosa auch wirklich die Einsamkeit lieben. Auf der Insel gibt es nicht sehr viel zu sehen.

Viel mehr zu sehen gibt es im Örtchen Haria. Der Ort im Tal der “1000 Palmen” wirkt im Gegensatz zu den vielen anderen Orten erstaunlich grün. Hier findest Du auch das erste Wohnhaus von Cesar Manrique und vor allem einen tollen Kunsthandwerkermarkt, der seinem Namen wirklich alle Ehre macht. Der Markt ist immer Samstagsvormittags.

Arrecife und Teguise – die Inselmitte

Nahezu in der Inselmitte liegen Arrecife an der Ostküste. Die Inselhauptstadt hat knapp 50.000 Einwohner und ist auch Anlaufhafen für die großen Kreuzfahrtschiffe. Wir fanden Arrecife eher unspektakulär. Es gibt eine kleine Fußgängerzone, in denen man einen Kaffee in einem der Straßencafes zu sich nehmen kann. Am Ende der Füßgängerzone kann man zu der alten Festung “Castillo de San Gabriel” hinübergehen, was heute das Heimat / Inselmuseum beherbergt. (Eintritt 3 Euro). Die Ausicht vom Museum Richtung Stadt ist schön. Im Museum sind alle Beschreibungen nur auf Spanisch – dies nur so am Rande zur Information.

Von der Festung kann man an der Promenade zum kleinen Fischerhafen gehen, an dem auch Abends einiges los ist. Es gibt einen ganzen Schwung an Bars, in denen man den Abend in einer schönen Atmosphäre ausklingen lassen kann. Ein paar Meter weiter entfernt aber immer noch fußläufig zu erreichen ist die neue Marina von Arrecife. Architektonisch interessant aber wenig besucht wirkt die Ecke der Stadt doch sehr steril. 

Moderne Kunst hat übrigens auch in Arrecife ein Zentrum – das “Castillo de San Jose”. Der Museumsbesuch ist auch in dem “Bonoticket” enthalten.

Mit dem Auto kann man auch relativ zentral in Arrecife an der Marina oder dem größeren Parkplatz davor parken. Von Arrecife aus kannst Du übrigens perfekt nach Teguise fahren, wo der größte der Märkte auf der Insel ist (Samstags). Auch ohne den Markt ist Teguise ein spannender Ort, in dem es noch eine “Altstadt” und etliche kleine Läden gibt. Von Arrecife fährst Du nur knapp 20 Minuten nach Teguise.

Auf dem Weg dorthin in Tahiche liegt auch die Cesar Manrique Stiftung, die sicher eines der architektonischen Highlights der Insel ist. Das Gebäude war eines der Wohnhäuser des Künstlers, was so perfekt in die Natur eingepasst wurde. Du gehst durch Lavablasen, die zu Wohnräumen umgestaltet worden sind. Hinweis: der Gebäudekomplex muss separat bezahlt werden (Erwachsene 8 Euro) und ist nicht in dem “Bonoticket” enthalten. Im Januar auf Lanzarote wie auch im restlichen Jahr trotzdem eine klare Empfehlung!

Lanzarotes Süden

Der Süden Lanzarotes ist touristisch voll erschlossen. Playa Blanca ist hier das Zentrum, von dem man auch mit der Fähre nach Fuerteventura übersetzen kann. Es gibt eine Promenade mit vielen Restaurants, Bars, etc. Schön ist die Marina Rubicon, wo auch regelmäßig ein großer Markt stattfindet. An der Marina lässt sich übrigens auch im Januar ganz wunderbar ein Eis essen.

Unser Ziel im Süden war nach einem kurzen Besuch von Playa Blanca dann die Costa de Pagagayo mit insgesamt sieben Stränden. Alle Buchten sind verhältnismäßig einfach zu erreichen. Mit dem Auto fährt man über eine Schotterpiste durch den Nationalpark (Maut 3 Euro) zu den Stränden, die im so breit sind, dass man im Januar auf jeden Fall einen Platz findet. Wir haben hier einen Tag verbracht (Playa Blanca und Strände).

Der Westen Lanzarotes und das Highlight der Insel – der Timanfaya (Vulkan) Nationalpark

Für das eigentliche Highlight der Insel solltest Du mindestens einen halben Tag einplanen. Vor unserem Besuch des Timanfaya Nationalparks haben wir uns noch die (kostenfreien) Klippen von “Los Hervideros” angesehen. Bei gutem Wetter bzw. ruhigem Meer ist es dort eher weniger spektakulär. Richtig beeindruckend ist dieser Punkt bei starkem Wellengang, wenn die Brandung des Atlantiks mit voller Wucht an die Küste Lanzarotes schlägt. Unabhängig vom Wellengang sieht man mit Blick Richtung Nord-Osten bereits den Nationalpark. Du hast an diesem Punkt noch die Möglichkeit die LZ-703 ein paar Kilometer weiter Richtung Norden in den Ort “El Golfo” fahren, wo Du auch die grüne Lagune “El lago Verde” besuchen kannst. Diese Orte haben wir ausgelassen. Solltest Du dorthin fahren, schreib uns mal, was wir verpasst haben! Unser Fokus lag an dem Tag klar auf dem Nationalpark, der auch nur knapp 20 Minuten von Los Hervideros entfernt liegt.

Der Timanfaya Nationalpark und das Vulkanhähnchen

Der Besuch des Nationalparks teilt sich in mindestens zwei Teile auf. Direkt neben dem Parkplatz und unterhalb des Restaurants führen Mitarbeiter des Nationalparks immer wieder vor, welche Energie auch heute noch in der Erde steckt. Nach den Vorführungen kommt das eigentliche Highlight. Mit einem Bus (start direkt vor dem Souvenirshop) wird man auf einer knapp 14 Kilometer langen Strecke durch den Nationalpark gefahren. Es gibt immer wieder Stopps, bei denen man dann viele Informationen zu der Entstehung und den letzten Vulkanausbrüchen erhält. Glücklicherweise liegt der letzte Ausbruch aus dem Jahr 1824 schon mal Erdzeitgeschichtlich einen Wimpernschlag zurück. Die Erklärungen erfolgen in Spanisch, Französisch, Englisch und Deutsch.

Vulkan-gegrilltes Hähnchen

Nach der Rundfahrt hat man auch Zeit sich noch weiter die atemberaubende Landschaft ringsum vom Geländes des Restaurants anzusehen. Du kannst im übrigen auch in dem Restaurant ein von Vulkanhitze gegrilltes Hähnchen essen. Wie das Aussieht kannst Du Dir vorher am Eingang zum Restaurant ansehen. Geschmacklich ist es ok, mehr aber auch nicht. Die Art der Zubereitung ist hier die interessante Sache an dem Gericht. Geheimtipp: unterhalb des Restaurants auf der rechten Seite ist ein kleinerer (öffentlicher?) Grill. Bei unserem nächsten Besuch werden wir einfach direkt unsere eigenen Würstchen mitnehmen. Versuch macht klug. Senf nicht vergessen! 😉

Randnotiz: an der Ausfahrt des Nationalparks könntest Du noch eine Kameltour in den Park machen. Wir haben uns und den Kamelen die Tour erspart.

Den Besuch im Timanfaya Nationalpark kannst Du mit einem Besuch des Timanfaya Besucherzentrums abrunden, wo Du noch viele weitere interessante Details zum Vulkanismus auf Lanzarote erfährst. Erfreulicherweise sind die Beschreibungen auf mehrsprachig. Die Außenanlage war leider während zu unserer Zeit geschlossen. Bei unserem nächsten Urlaub auf Lanzarote steht dann auf jeden Fall auch eine Wanderung in einem Vulkan auf dem Programm – hier parken und loslaufen. Der Besuch des Nationalparks war für uns wirklich das Highlight. Irgendwie scheinen wir einen Hang zu Vulkanen zu haben – nach dem Ätna auf Sizilien und dem Teide auf Teneriffa.

 

Der gute Rest

Auf dem Weg zurück vom Timanfaya Nationalpark zurück Richtung Costa Teguise liegt (mit einem kleinen Umweg) der winzige Ort La Geria. An den umliegenden Hängen des Ortes wird Wein angebaut, den man in den Winzereien des Ortes auch kaufen kann. Aufgrund des Windes werden die Weinreben in Mulden mit Steinwällen gesetzt. Extrem aufwendig!

Wir würden uns freuen, wenn Dir der Bericht einen ersten kleinen Einblick und Eindruck von Lanzarote gegeben hat. Wir waren sehr positiv von der tollen, einzigartigen Natur und Landschaft beeindruckt. Irgendwann werden wir sicher nochmal wieder diesen wirklich außergewöhnlichen Fleck Erde besuchen, um einfach ein paar Tage abzuschalten.

Eine Woche Lanzarote – nicht nur im Januar – wir können es wirklich empfehlen!

Die folgenden Reiseführer haben uns auch offline gute Dienste erwiesen. Bei einem Kauf über die folgenden Affiliate Links unterstützt Du unser Hobby. Der Preis bei Amazon wird davon nicht beeinträchtigt.

 

Und das war einer unserer offline Tourguides, den wir mit gutem Gewissen empfehlen können:

Sardinien Urlaub, die Karibik Europas. Strände ohne Ende

Sardinien Urlaub, die Karibik Europas. Strände ohne Ende

Sardinien Urlaub in der Karibik Europas

Sardinien Urlaub im Norden oder besser im Süden? Wir konnten uns bei dieser Frage auch nicht entscheiden und haben uns daher entschlossen einen direkten Vergleich durchzuführen. So haben wir unseren Urlaub dann in eine Woche „Sardiniens Süden“ und eine Woche „Sardiniens Norden“ aufgeteilt. Nach den zwei Wochen können wir erfolgreich sagen, dass beide Regionen ihre großen Reize haben. Der Süden der Insel (insbesondere der Südwesten) ist im Vergleich zum Norden sehr viel ruhiger. Suchst Du eine Region, die erschlossener ist und mehr Möglichkeiten bietet, dann ist der Norden der Insel das bessere Reiseziel für Dich.

Sardinien Urlaub – der Norden rockt!

Etwas südlich von Olbia liegt der kleine Ort Budoni, der unser Ausgangsort werden sollte. Du kannst natürlich  auch deutlich mondäner übernachten. In Porto Cervo an der weltberühmten Costa Smeralda bist Du im Jetset und kannst die Korken knallen lassen oder mit Deiner Yacht ein paar Runden drehen.

Von Budoni aus erreichst Du auch alle wichtigen Punkte an der Küste im Norden mit dem Auto. Bei Deiner Planung solltest Du auf jeden Fall im Hinterkopf behalten, dass die Wegstrecken auf Sardinien doch etwas mehr Zeit beanspruchen als vergleichbare Strecken in Deutschland. Urlaub auf Sardinien bedeutet auf jeden Fall auch im Norden viel Strand und noch mehr Meer!

Unser Hausstrand im Urlaub auf Sardinien

Es gibt eine große Menge an Ferienwohnungen, Häusern und Campingplätzen in Budoni und Umgebung. Über die gängigen Portale findest Du sicher auch eine tolle Unterkunft nach Deinen Ansprüchen. Unser Haus war nur knapp 100 Meter vom Strand entfernt – was für ein Luxus. Im September reist Du übrigens bereits in der Nebensaison, sodass Du sehr viel Platz am Strand haben wirst. Auch an der Cala di Budoni geht es erfreulicherweise sehr flach ins Wasser.

Umgebung von Budoni

Knapp zwanzig Minuten von Budoni entfernt liegt der Ort Ottili, in dem Du auch einen kleinen Hafen findest. Im Eiscafé direkt am Hafen kannst du auch wunderbar sitzen und ein leckeres Gelato genießen.

Abends solltest Du auf jeden Fall auch nochmal nach St. Teodoro fahren. In dem kleinen Ort wird die Innenstadt für Autos gesperrt. Du kannst dann herrlich durch die Straßen der Stadt laufen und Dir die vielen kleinen Geschäfte und Boutiquen ansehen oder in einem der vielen Restaurants Essen gehen. Zum Abschluss des Abends empfehlen wir Dir einen Absacker auf der Terrasse der Bar direkt am Markt. Du findest am Markt übrigens auch die Tourismusinformation der Region. Die Mitarbeiterinnen sind sehr hilfsbereit und geben Dir sicher gute Tipps für Deinen Sardinien Urlaub.

Der Norden Sardiniens

In deinem Sardinien Urlaub ist die Chance auf schlechtes Wetter wirklich gering. Was für den Urlauber toll ist bringt für die Einheimischen viele Probleme. An einem Tag hat es uns dann auch erwischt und wir standen im wahrsten Sinne des Wortes im Regen. Was machst Du in Deinem Sardinien Urlaub bei schlechtem Wetter? Es bleibt Olbia im Norden, wo Du durch die Shoppingzentren ziehen kannst. Alternativ, und vor allem wenn Du auch einen Leihwagen hast, empfehlen wir Dich auf den Weg nach Alghero zu machen. Die Fahrtzeit von knapp zwei Stunden lohnt sich auf jeden Fall und die Chance auf besseres Wetter an der Westküste ist hoch.

Alghero im Nord-Westen Sardiniens

Nach unserer „Flucht“ vor dem Regen haben wir dann Alghero erlebt und waren sehr angetan. Für den Parkplatz musst Du wahrscheinlich ein paar Runden drehen. Italienische Innenstädte sind nicht gerade auf größere Mengen an Autos ausgelegt. Tipp: Fahr etwas an der Küstenstraße aus dem Ort, wo sich schneller ein Parkplatz finden lässt. Du kannst auf dem Weg an der Schutzmauer Richtung Altstadt von Alghero das Meer genießen und schon ein paar tolle Fotos von der Altstadt inklusive Wehrturm machen. Nach den ersten Schnappschüssen geht es dann auch unmittelbar hinter dem Turm direkt in die Altstadt Algheros mit ihren vielen kleinen Gässchen und Plätzen. Wenn Du ein Fan  italienischer Altstädte bist, dann wirst Du Alghero großartig finden. Lass dich von dem Leben vor Ort mitreißen oder genieße den Trubel bei einem leckeren Espresso an einem der Cafes auf den Plätzen Algheros. Solltest Du genug von der Altstadt haben, dann kannst Du auch einfach auf die Stadtmauer gehen, die die Altstadt vom Meer trennt und auf der man einen herrlichen Ausblick auf das Meer, den Hafen und auch die Altstadt hat. Auf der Stadtmauer kann auch ganz wunderbar eine Pause machen und wieder Kräfte sammeln.

Alghero und Umgebung – die Grotta di Nettuno

Eine sportliche Herausforderung gibt es noch für Dich an der Westküste etwas nördlich von Alghero mit der Grotta di Nettuno. Dich erwartet eine Tropfsteinhöhle, zu der der Zugang über einen Weg mit vielen Treppen entlang der Steilküste führt. Die Aussichten sind spektakulär! Solltest Du lieber den bequemen Weg bevorzugen, dann kannst Du auch mit einem Schiff direkt zur Höhle fahren. Interessant ist der Weg über die Treppen auf jeden Fall. Unten angekommen kannst Du in der Höhle ein Ticket für eine geführte Tour kaufen. Die Höhle ist relativ groß und hat zum Teil 12 Meter hohe Tropfsteinsäulen. Man lernt wie schnell Stalaktiten und Stalagmiten wachsen und vor allem in welche Richtung sie zu wachsen haben. Nimm auf jeden Fall etwas zu trinken mit, wenn die Sonne scheint. Du kannst an der Höhle nur Tickets kaufen aber keine Getränke 😉 ! Der Besuch der Grotte ist eine gute Kombination für einen Tagesausflug in Verbindung mit dem Besuch von Alghero!

Sardinien Urlaub bedeutet Strandurlaub

Du findest in Budoni und Umgebung schon viele tolle Strände. Als besondere Empfehlung legen wir Dir den Besuch der Strände im Nationalpark Oasi Biderosa ans Herz. In der Hauptsaison macht es Sinn sich einen der wenigen Plätze vorab zu reservieren.Es werden in der Tat nur eine begrenzte Anzahl an Autos und Besuchern zugelassen. In der Nebensaison sind Deine Chancen höher auch spontan vor Ort noch ein Ticket zu bekommen. Du kannst über die folgende Seite Kontakt aufnehmen. Der Guide am Eingang des Parks empfiehlt Dir dann gerne einen passenden Abschnitt, der sich für das jeweilige Wetter anbietet. Du wirst einen tollen Tag an einem fast einsamen Strand erleben, an dem die Zeit sicher viel zu schnell vorbeigehen wird.

Bucht von Orosei

Noch etwas weiter südlich liegt der Golf von Orosei, von dem Du sicher schon fantastische Bilder im Internet gesehen haben wirst. Du kannst Dir an den Häfen sogar Schlauchboote mieten und Dir die Küste vom Meer aus ansehen. Hier hat uns das Wetter leider einen Strich durch die Rechnung gemacht, so dass wir uns diesen Punkt für den nächsten Besuch aufgehoben haben. Unser Alternativprogramm war mindestens genauso attraktiv:

La Maddalena – die Karibik Europas vor Sardinien

Im Norden Sardiniens findest Du mit der Inselgruppe um La Maddalena viele kleine Inseln mit wunderschönen Buchten, glasklarem Wasser und Stränden „wie im Film“. Es gibt im Hafen von Palau eine wirklich sehr große Anzahl an Anbietern, die jeden Tag Fahrten in die Inselwelt unternehmen. Schau Dir am besten ein paar Bewertungen auf den gängigen Portalen an. Die meisten Touren starten um ca. 10.00 Uhr morgens. Wir empfehlen Dir rechtzeitig in Palau zu sein. Die Strecke in den Ort ist wie auch bei den anderen Touren nicht sehr weit aber kann sich durch die Streckenführung schon etwas hinziehen. Wenn Du rechtzeitig genug vor Ort bist, dann kannst Du Dir auch noch einen persönlichen Eindruck von den Anbietern machen. Du hast die Qual der Wahl und kannst je nach Budget aus verschiedensten Schiffen auswählen. Unsere Wahl fiel durch unsere späte Ankunft auf ein Segelboot. Letztendlich hatten wir dadurch unbewusst Glück, weil der Skipper mit seinem Boot sehr viel flexibler war als die großen Ausflugsboote. Wie alles im Leben hatte es auch seinen Preis. Auf den großen Booten fährst Du für knapp 40 € mit; bei den Seglern bist Du mit knapp 80 € dabei. Für den Preis wirst Du durch die wahnsinnig schöne Inselwelt gefahren und kannst Dich auf den vielen Badestopps im Mittelmeer erfrischen. Wir waren auf jeden Fall am Ende des Tages froh, dass wir nicht auf den großen Booten mitgefahren sind. Unser Skipper mit seiner Frau haben uns tolle Strände gezeigt und auch für unser leibliches Wohl mit Pasta und Vino während des Tages gesorgt. Ein rundum gelungener Tag mit einem Ausflug, den wir wirklich sehr gerne weiterempfehlen!

Das Hinterland von Sardinien – Monti, Budduso, Bitti

Im September wirst Du vielleicht nicht immer einen Volltreffer mit dem Wetter landen. Einen der weniger sonnigen Tage haben wir noch genutzt, um uns das bergige Hinterland Sardiniens anzusehen. Unser Tour führte uns von Budoni Richtung Monti, wo wir Dir einen Zwischenstopp in der “Cantina Sociale del Vermentino” ans Herz legen können – vorausgesetzt Du magst gerne Weißwein. Es handelt sich bei der Cantina um eine Winzereigenossenschaft, bei der Du auch direkt beziehen kannst. Interessanterweise bekommt der Begriff Tankstelle dort einen ganz neuen Charakter. Im weitern Hinterland fährst Du durch Wälder von Korkeichen und kannst auch Fotos von der Ebene um Olbia machen.

Einen Zwischenstopp auf der Fahrt durch die gebirgige Strecke solltest Du auf jeden Fall auch in Buddusò bei einem der Nuraghen – Tempel oder Kultstätten machen. Die Nuraghenkultur war eine Kultur, die sich um ca. 1600 v. Chr. auf Sardinien entwickelt hat (und die eben auch schon damals sehr langlebige Gebäude errichtet haben). Weiter auf der Tour geht es nach Orune, wo Du Dir den mystischen Brunnen Su Tempiesu ansehen kannst. Wenn Du Dich auf diese Tour aufmachst solltest Du auf jeden Fall Interesse an archäologischen Stätten haben! Im Süden Richtung Nuoro haben wir dann wieder den Anschluss an die Autobahn Richtung Budoni genutzt, um nach der Rundfahrt wieder zu unserem schönen Ferienhaus zu fahren.

 

Fazit zum Sardinien Urlaub

Wir können Dir auf jeden Fall einen Urlaub auf Sardinien empfehlen. Die Insel ist bei weitem nicht so überlaufen wie andere Inseln (Balearen, Gran Canaria, Teneriffa). Je nach Deinen Interessen musst Du für Dich abwägen, ob Du mehr Trubel um Dich herum haben möchtest oder ob Dir der doch sehr viel ruhigere Süden besser passt. Wir werden auf jeden Fall nochmal wieder nach Sardinien reisen!

 

Du warst auch schon mal auf Sardinien? Wie hat es Dir gefallen und was ist Dein absolutes Highlight gewesen? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

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Urlaub auf Teneriffa im Januar

Urlaub auf Teneriffa im Januar

Urlaub auf Teneriffa im Januar!

Ein Vulkan, schwarze Strände und tolle Schluchten. Und das alles auf einer Insel? Unser erstes Urlaubsziel in 2018 sollte uns wieder auf die kanarischen Inseln führen. Nach Gran Canaria im letzten April und Fuerteventura vor drei Jahren war jetzt Teneriffa im Januar angesagt! Der Winter in Deutschland hat die Freude auf den Urlaub auf Teneriffa deutlich gesteigert. Wir waren gespannt auf die Insel, der man den ewigen Frühling nachsagt. Los ging es diesmal direkt von Bremen aus nach Teneriffa mit einer Lowcost-Fluggesellschaft. Nach knapp 5 Stunden in einer gefühlten Sardinenbüchse waren wir auch glücklich, als wir am Flughafen Reina Sofía im Süden Teneriffas aussteigen konnten. Die Begrüßung war sehr sonnig und versprach einen tollen Beginn eines schönen Urlaubs auf Teneriffa. Wenn Du im Januar einen Urlaub auf Teneriffa planst, dann solltest Du genau für Dich abwägen, ob Du lieber im Süden oder Norden der Insel unterkommen möchtest. Wir haben beide Teile erlebt und werden Dir davon berichten.

 

Highlights auf Teneriffa

  • Besuch des Vulkans Teide
  • Wanderung durch die Masca Schlucht
  • Sonnen am schwarzen Strand von Puerto de la Cruz
  • Besuch eines sehr großen Aquaparks “Siam-Park” und des Zoos “Loro-Parque”

Urlaub im Norden oder Süden von Teneriffa?

Unser Hotel war im Norden der Insel im Ort Puerto de la Cruz. Wenn Du im Januar auf Teneriffa Urlaub machen willst, dann solltest Du im Hinterkopf behalten, dass der Norden der eher regnerische Teil der Insel ist.  Die Hauptziele der Insel liegen daher alle im Süden in den Orten Los Cristianos oder Las Americas. Leider hat man in beiden Gebieten ziemlich rücksichtslos die Hotels hochgezogen, sodass man ziemlich viele Bausünden sieht.

Bei einem Besuch in Las Americas konnten wir uns einen eigenen Eindruck verschaffen. Letztendlich war ich ganz froh, dass unser Hotel in Puerto de la Cruz lag. Der Norden ist im übrigen auch sehr viel grüner als der Süden. „Geteilt“ wird Teneriffa  durch den Vulkan Teide, der mit seinen 3718 Meter auch gleichzeitig der höchste Berg Spaniens ist. Du kannst entweder sehr sportlich mit einer Wanderung auf Vulkan gehen oder doch einfach und bequem die Seilbahn nehmen.  Mehr dazu später und zurück zur eigentlichen Frage.

Gaby würde bei einem neuen Aufenthalt wegen des besseren Wetters den Süden bevorzugen. Ich würde nochmals wieder in den Norden fahren. Auf jeden Fall würden wir bei einem weiteren Urlaub dann aber direkt am Flughafen einen Leihwagen nehmen und auf den Transfer verzichten. Warum? Wir saßen circa 2.5 – 3 Stunden im Bus bis alle Gäste verteilt und auf dem Rückweg wieder eingesammelt waren. Das hängt sicher auch von dem Hotel ab, aber hat schon sehr an den Nerven gezehrt. Auf Google Maps haben wir in Puerto de la Cruz gesehen, wie wir in großen Schleifen um das Hotel herumgefahren wurden…

Fährst Du mit dem Auto, dann bist Du in knapp einer Stunde vom Süden im Norden, ganz gleich ob Du über die ausgebaute Autobahn im Osten oder über die ebenfalls auch gut ausgebaute Bergstraße im Westen fahren solltest. Teneriffa ist nun mal keine sehr große Insel: in knapp 2.5 Stunden bist Du einmal um die ganze Insel gefahren. Alle Straßen sind in einem sehr guten Zustand.

Wenn Du gerne im Meer schwimmen gehst, solltest bei einem Urlaub auf Teneriffa im Januar beachten, dass die Brandung im Norden meistens zu stark zum Schwimmen ist. Im Süden hingegen ist das Meer auch im Januar so ruhig, dass man baden gehen kann. Punkt für den Süden!

 

Teneriffa – Transport und Verkehr

Wir haben Teneriffa mit dem Leihwagen als sehr kompakte Insel erlebt. Der Preis für einen Leihwagen für eine Woche (Polo, 2. Fahrer) war mit € 125 akzeptabel und hat uns natürlich die Flexibilität gegeben, die wir evtl. mit einem Bus vielleicht nicht bekommen hätten. Tanken ist mit 0.91 € / Liter für E10 erfreulich günstig. Da hätten wir uns gerne ein paar Liter für zu Hause abgezapft.

Wenn Du auf den Wagen verzichten willst, kannst Du auch mit den Bussen von titsa (dem öffentlichen Busunternehmen) gut und günstig über die Insel kommen. Wir haben viele Rentner getroffen, die von den guten Verbindungen geschwärmt haben. Die meisten hatten eine sogenannte Bonuskarte, ähnlich einer Guthabenkarte, mit der sie zu noch besseren Tarifen fahren konnten. Selbst auf den Teide scheint es gute Verbindungen zu geben.

In den Orten selbst kannst Du übrigens auch sehr günstig Taxi fahren. Gerade in Puerto de la Cruz haben wir es mehrmals in Anspruch genommen und sind vom Zentrum zu unserem Hotel (knapp 1,5 km bergauf) für gerade mal 3,50 € gefahren.

 

Was kann man im Januar auf Teneriffa im Urlaub unternehmen?

Selbst im Winter kann man unglaublich viele Dinge auf Teneriffa unternehmen. Das Wetter ist sehr mild und eigentlich ideal für fast jede Art von Unternehmung ideal. Die meisten Dinge kannst Du für Dich spontan entscheiden. Viele der angebotenen Touren der Anbieter im Hotel haben wir im Nachgang eher belustigt als Geldschneiderei betrachtet. In den zehn Tagen haben wir eine Menge an tollen Ausflügen unternommen, die wir Dir auch empfehlen.

 

Teide – höchster Berg Spaniens und ein absolutes Muss bei einem Urlaub auf Teneriffa

Als drittgrößter Inselvulkan (vom Meeresboden aus sind es knapp 7500 Meter) der Welt ist der Teide schon das prägende Merkmal der Insel. Bei gutem Wetter kannst Du den Gipfel des Teide eigentlich fast von jeder freien Stelle Teneriffas sehen. Durch viele Berichte anderer Touristen waren wir voller Tatendrang auch auf den Teide zu gehen. Für uns war es eines der Highlights auf der Insel. Der letzte Ausbruch des Vulkans war im November 1908.

Wenn Du auf den Teide gehen / fahren willst, solltest Du Dir allerdings rechtzeitig vorher überlegen, ob Du auch bis ganz auf den Gipfel gehen möchtest. Solltest Du das vorhaben (was wir Dir empfehlen), dann musst Du Dir rechtzeitig bei der Nationalparkverwaltung eine Genehmigung geben lassen (Link zur Seite des Nationalparks). Keine Panik; die Genehmigung kostet erfreulicherweise nichts. Es werden einfach nur jeden Tag eine begrenzte Menge an Touristen in den oberen Bereich zum Gipfel gelassen. Wir haben diese Option zu spät wahrgenommen und so durch die fehlende Genehmigung die letzten knapp 160 Meter zum Gipfel verpasst. Ein guter Grund nochmals wieder nach Teneriffa zu kommen!

Dünne Luft und tolle Aussicht auf dem Teide

Auch die Aussicht von der Bergstation der Seilbahn ist schon beeindruckend und im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend. Die Luft auf 3555 Meter Höhe ist schon relativ dünn und auch eine Erfahrung für sich. Oben angekommen hast Du dann eine Stunde Zeit die dünne Luft zu atmen und tolle Fotos zu machen. Wahrscheinlich musst Du Dich erstmal etwas akklimatisieren, nachdem Du aus der Seilbahn ausgestiegen bist. Wir haben auch einen kurzen Moment gebraucht uns an die Luft zu gewöhnen. Es ist eben nicht die norddeutsche Tiefebene, durch die man läuft! Auf jeden Fall hatten wir viel Glück mit dem Wetter und konnten bei klarer Sicht Richtung Süden mit viel Sonne auf eine tolle Vulkanlandschaft und Teneriffa allgemein blicken.

Der Berg ruft…

Schau Dir vor dem Besuch auf dem Teide einen Wetterbericht gut an. Es besteht eben immer das Risiko, dass bei schlechtem Wetter auch der Betrieb der Seilbahn eingestellt wird und Du umsonst auf den Berg fährst. Bei unserem Besuch hatten wir am Hotel knapp 20 Grad und oben auf dem Berg waren es nur 6 Grad Celsius. Du solltest auf jeden Fall passende Kleidung tragen. Es kann auch durchaus möglich sein, dass Straßen wegen des Wetters komplett gesperrt werden.

Was wir Dir auch empfehlen, ist die Onlinereservierung bzw. Kauf des Seilbahntickets vorab. Wir haben durch unseren spontanen Besuch am späten Vormittag nur noch Tickets (pro Person 27 € rauf und runter gesamt) für die Fahrt am späten Nachmittag bekommen können. Als eine der “Hauptattraktionen” besuchen natürlich sehr viele Touristen den Teide. Die Seilbahn fährt von 9.00 bis 16.00 Uhr (Auffahrt). Hier geht’s zu der Internetseite der Teide-Seilbahn. Die Parkplatzsituation an der Talstation ist beschränkt. Frühes kommen sichert einen Platz.

Wartezeiten für die Seilbahn kannst Du übrigens auch gut bei einer Wanderung im Vulkangebiet des Teide überbrücken, so wie wir es getan haben. Von der Station Parador aus gibt es verschiedenste und unterschiedlich anspruchsvolle und lange Touren durch die spektakuläre Vulkanlandschaft des Teide. Eine Übersicht über die verschiedenen Touren kannst Du Dir direkt hier verschaffen: Wanderkarte des Nationalparks Teide

Plane für Deinen Besuch auf dem Teide einen ganzen Tag ein. Wir waren froh, dass wir keine geführte Tour unternommen haben und empfehlen Dir auch den Besuch selbst zu organisieren. Bei unserem nächsten Besuch werden wir sicher nochmals in den Abendstunden den Teide besuchen, um uns den Nachthimmel Teneriffas anzusehen.

Nach Deinem Besuch kannst Du übrigens einen Haken auf der Liste der Ziele der UNESCO Welt(natur)erben setzen, die Du besucht hast. Zu denen gehört der Teide-Nationalpark seit 2007 nämlich auch!

 

Update März 2020: Wer noch mehr Lust auf Vulkane hat, dem empfehlen wir unseren Beitrag über Lanzarote! Besucht im Januar 2020 und schwer beeindruckt von der ganzen Vulkanlandschaft.

Wanderung durch die Masca-Schlucht

Eine weitere tolle Aktivität auf Teneriffa ist die Wanderung durch die Masca Schlucht. Diese Wanderung auf Teneriffa ist sicher eine der spektakulärsten Wanderungen auf den kanarischen Inseln. Wir haben die Tour an unserem vorletzten Tag auf Teneriffa unternommen und einen tollen Tag erlebt.

Du wanderst auf dem Weg eine Strecke von knapp fünf Kilometern und über 600 Höhenmetern durch eine sehr beeindruckende Schlucht. Auf dem Weg sind die Felswände bis zu 600 Meter hoch und die Schlucht an den schmalsten Stellen weniger als 30 Meter breit. Als besondere Herausforderung musst Du an einigen Stellen etwas klettern (nicht viel). Den Weg zeigen Dir 54 Wegmarken bis zum Meer. Die typische Variante startet im Dorf Masca und führt Dich über den Pfad bis an den Atlantik, wo Du mit einem Boot entspannt in den Ort Los Gigantes fahren kannst oder von wo aus Du den direkten Rückweg antreten kannst. Du kannst entweder im Dorf oder direkt am Meer das Bootsticket kaufen (Januar 2018 € 10,- / Person). Von Los Gigantes fahren Dich dann Taxen (auch Großraumtaxen) für knapp 26-28 € wieder zurück nach Masca.

Vor der Wanderung empfehlen wir Dir auf jeden Fall noch einen leckeren Kaffee als Stärkung vor der Wanderung in Schlucht. Die Wirtin im Restaurant hinter dem Einstieg verkauft Dir auch Bootstickets und kann Dir Tipps zu der Wanderung geben. Sei auf jeden Fall früh vor Ort. Masca ist ein unglaublich kleiner Ort mit sehr wenigen Parkplätzen. Wir waren um 9.00 Uhr dort und hatten noch die freie Parkplatzwahl. Wenn Du später ankommst oder die knapp fünf Kilometer auf Teils sehr engen Serpentinen zum Ort nicht fahren willst, dann parke Dein Auto besser in Santiago del Teide und lass Dich für verhältnismäßig wenig Geld in das Dorf fahren.

Auf die Ausrüstung kommt es an.

Die Wanderung selbst wird auf verschiedenen Internetseiten als schwer bis sehr schwer eingestuft. Mit entsprechendem Respekt sind wir dann an die Sache ran gegangen. Es ist kein Sonntagsspaziergang aber auch nicht unendlich schwierig. Du musst auf jeden Fall trittsicher sein und solltest auch (etwas) sportlich sein. An einigen Passagen ist der Weg eng und an anderen muss man auch etwas klettern. Du solltest auf jeden Fall die richtigen Schuhe tragen. High  Heels und Flip-Flops sind die denkbar ungünstigste Wahl. Schau Dir auch hier vorher die Wettervorhersage an.

Die Tour durch die Schlucht kannst Du unbesorgt für Dich selbst organisieren, auch wenn es „gefühlt“ an jeder Ecke Anbieter für diese Tour gibt. Den Weg gibt die Schlucht ja im Prinzip selbst vor. Startest Du rechtzeitig genug, dann hast Du die Schlucht bzw. dem Weg nahezu für Dich alleine. Auf unserem Weg ans Meer haben wir kaum mehr als 20 andere Wanderer getroffen. Zu der Rushhour soll die Situation dann nach den Berichten anderer Urlauber komplett anders aussehen, was sicher die Freude trübt.

Nimm auf jeden Fall ausreichend Wasser und ggf. auch etwas zu Essen für den Weg mit. Wir sind mit einem entspannten Gang (und vielen Fotostopps) nach knapp 3 Stunden (und zwei Liter Wasser und drei Bananen) glücklich und zufrieden am Meer angekommen. Die Zwiebeltaktik bei der Kleidungswahl hat uns auf jeden Fall geholfen. Am Anfang liefen wir bei leichtem Nieselregen mit Regenjacke los. Zum Ende war es dann so warm und sonnig, wie man sich einen schönen Tag im Urlaub so vorstellt. Wenn das Wetter passt und Du Badesachen dabei hast, kannst Du vom Anleger aus noch in den Atlantik springen. Neben den vielen tollen Eindrücken wirst Du eventuell noch einen schönen Muskelkater als Andenken mit aus der Wanderung nehmen, der Dich am nächsten Tag nochmals an Deine Erlebnisse erinnern wird.

 

Wasserparks – auch ideal bei einem Urlaub auf Teneriffa im Januar

Es gibt auf Teneriffa zwei größere Themenparks für alle Wasserratten und begeisterte Wasserrutschenjunkies. Wir haben mit dem Siam-Park, den nach TripAdvisor best bewerteten Wasserpark der Welt, besucht. Wenn Du Deinen Urlaub auf Teneriffa im Januar planst, ist es sicher eine gute Zeit für den Aquapark. Besuche den Park nach Möglichkeit an einem Samstag (Bettenwechsel) und Du wirst kaum Wartezeiten an den vielen tollen Rutschen haben. Mehr dazu noch in unserem separaten Bericht über den Siam-Park. Es war auf jeden Fall ein toller Besuch!

Zoos auf Teneriffa

Du kannst auf Teneriffa zwei Zoos besuchen. Wir haben während unseres Urlaubs auf Teneriffa im Januar den Loro-Parque besucht, der überall auf der Insel beworben wird. Du musst für Dich entscheiden, wie Du zu Zoos und ganz besonders zu Tiershows in Zoos stehst. Wir haben den Loro-Parque besucht, um uns einen eigenen Eindruck zu verschaffen. Der Park ist sehr großzügig angelegt. Es gibt Shows mit Orcas, Delphinen, Seelöwen und eine Vogelshow, die mehrfach am Tag wiederholt werden. Wenn Du den Park besuchst, empfehlen wir Dir früh dort zu sein. Gehst Du den regulären Weg, dann wird es schnell voll. Wir empfehlen Dir nach dem Eingang direkt nach links abzubiegen und gegen den Strom zu gehen. Gehst Du so im Uhrzeigersinn, dann erlebst Du bei einem frühen Besuch den Park verhältnismäßig „alleine“. Mehr zu unserem Besuch im Loro-Parque in einem folgenden Artikel.

 

Santa Cruz

Inselhauptstadt und Dreh- und Angelpunkt Teneriffas. Wir haben Santa Cruz zweimal besucht. Du kannst in der Innenstadt gut shoppen gehen. Wir empfehlen Dir am Markt “Nuestra Señora de Africa” im Parkhaus zu parken und dann erstmal direkt die Markthalle “Nuestra Señora de Africa” anzusehen. Bei Deinem Besuch solltest Du auf jeden Fall auch den unteren Bereich des Marktes mit dem Fischmarkt besuchen. Von dem Markt sind es nur knapp fünf Minuten zu Fuß in die eigentliche Fußgängerzone, in der Du shoppen kannst bis die Kreditkarte (oder das Portemonnaie) glüht. Solltest Du Dich für Architektur interessieren, dann ist das Auditorio de Tenerife sicher ein gute Ziel für Dich.

Shoppen auf Teneriffa

Du bist Shopaholic? Auf Teneriffa gibt es eine große Anzahl an Einkaufszentren. Im Süden kannst Du direkt in Las Americas und in der Siam Mall shoppen. Wenn Du wie wir im Norden untergekommen bist, dann ist das Einkaufszentrum La Villa eine tolle Alternative zum Bingo-Abend im Hotel. Geöffnet ist das Einkaufszentrum bis 1.30 Uhr (Geschäfte bis 22.00 Uhr).

Puerto de la Cruz

Touristisches Zentrum im Norden ist die Stadt Puerto de la Cruz, die an den Berghängen zum Atlantik gebaut wurde. Unser Hotel war in der Nähe des Parks Parque de La Sortija. In Puerto Cruz empfehlen wir Dir einen Spaziergang durch die Altstadt. Als besonderes Highlight in der Altstadt in Puerto de la Cruz gibt es 13 große Streetart Wandbilder! Hier findest Du eine Übersicht über alle 13 Wandbilder, die Du bei einer ausführlichen Tour durch die Innenstadt betrachten kannst. Link zum Flyer von Puerto Streetart

 

Strände in und um Puerto de la Cruz

Wenn Du mehr der Strandfan bist, dann solltest Du unbedingt den Stadtstrand Playa Jardin besuchen. Der Strand hat einen schwarzen Sand, den man sicher nicht überall findet. Im Januar auf Teneriffa ist es noch überschaubar voll, sodass Du keine Probleme bekommen solltest eine Liege am Strand zu finden. Die Liege kostet Dich übrigens nur 3 €/Tag, was im Vergleich zu vielen anderen Urlaubszielen ein Schnäppchen ist.

Alternativ zu dem Stadtstrand empfehlen wir Dir den Naturstrand Playa de Bollullo, der nur etwas außerhalb von Puerto de la Cruz ist, und der zu den schönsten Naturstränden im Norden Teneriffas zählt. Der Strand ist auch bei Einheimischen sehr beliebt, weshalb Du Deinen Besuch besser in der Woche planen solltest. Oberhalb des Strands gibt es nur sehr wenige Parkplätze.

 

Wie auch am Playa Jardin solltest Du die Beflaggung an den Stränden ernst nehmen. Die Strömungen an den Stränden sind nicht zu unterschätzen.

Ruhiger im Meerwasser kannst Du übrigens in der Wasserlandschaft Lago Martianez schwimmen gehen. Diese Poollandschaft wurde von dem Künstler und Architekten César Manrique entworfen und prägt die Promenade von Puerto de la Cruz. Der Eintritt ist mit 5,50 € verhältnismäßig günstig.

 

Was wir Dir sonst so empfehlen können für Deinen Urlaub auf Teneriffa.

Bei einem Besuch im Norden der Insel empfehlen wir Dir einen Besuch der Sunset290 Bar in der Nähe von Puerto de la Cruz. Von der Bar aus kannst Du ganz wunderbar über die Bucht von Puerto de la Cruz mit einem leckeren Cocktail in der Hand dem Sonnenuntergang an der Küste entgegensehen.

Apropos Sonnenuntergang – hier empfehlen wir Dir dazu den Pass  und Aussichtspunkt Mirador De Cherfe auf dem Weg zur Masca Schlucht, der einer der höchsten und westlichsten Punkte der Insel ist. Der Sonnenuntergang ist von dort oben toll anzusehen. Gerne geben wir Dir die Empfehlung eines Taxifahrers weiter, der uns darauf hingewiesen hat, dass man den Leihwagen auch bei kurzen Fotostopps besser abschließen sollte.

Traumhafter Sonnenuntergang vom Mirador de Cherfe auf Teneriffa

Traumhafter Sonnenuntergang vom Mirador de Cherfe auf Teneriffa

Interessant ist auch, dass es nach dem Sonnenuntergang eine für  deutsche Verhältnisse relativ kurze Phase der Dämmerung gibt. Nach weniger als 20 Minuten ist es schon sehr dunkel. Dies wird Dir bei Deinem Urlaub auf Teneriffa sicher auch auffallen.

Der Januar ist ansonsten eine ideale Reisezeit für einen Urlaub auf Teneriffa. Es sind noch nicht so viele Touristen auf der Insel. Mit wenig Aufwand kannst Du Deinen Urlaub auf Teneriffa so individuell planen, dass Du den Urlaub in vollen Zügen genießen kannst. Auch wenn die Insel relativ klein ist, bietet sie für einen Urlaub sehr viele Möglichkeiten. Unseren ursprünglichen Plan mit einem Tagesausflug nach Gomera haben wir deshalb auch bei unserm ersten Urlaub auf Teneriffa dann schnell verworfen. Wir werden sicher irgendwann nochmal wieder nach Teneriffa reisen. Uns hat es sehr gut gefallen!

Wenn Du noch mehr über die Kanaren lesen möchtest empfehlen wir Dir unseren Bericht über Gran Canaria, was man auch ganz wunderbar außerhalb des Massentourismus erleben kann. Solltest Du sichere Verhältnisse beim Schwimmen bevorzugen, dann legen wir Dir einen Urlaub in Sardiniens Südwesten oder dem Norden Sardiniens oder auch Sizilien nahe.

Update März 2020: Wir kommen gerade von einem tollen Urlaub auf Lanzarote wieder zurück. Die Insel hat wohl mit Abstand die abstrakteste Landschaft von allen kanarischen Inseln. Wenn es Dich interessiert, wie es dort aussieht, dann schau einfach mal hier.

Du warst schon mal auf Teneriffa im Januar oder auch zu einer anderen Jahreszeit? Was waren Deine Erfahrungen?

Die folgenden Reiseführer und Utensilien haben uns auch offline gute Dienste erwiesen. Wir empfehlen Dir auch über einen USB Verteiler nachzudenken, der uns in unserem Hotel (mit nur einer einzigen Steckdose im Zimmer!) sehr gut geholfen hat. Mehr dazu auch in unserer Packliste!

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PS: Ein Thriller darf natürlich nicht fehlen.

 

Sardiniens Südwesten, tolle Strände bei Chia und Pula

Sardiniens Südwesten, tolle Strände bei Chia und Pula

Sardiniens Südwesten – tolle Strände bei Chia und Pula

Schon ziemlich direkt nach unserem Urlaub auf Sizilien war klar, dass die italienischen Inseln uns in Ihren Bann gezogen haben. Und so lag es auf der Hand mit Sardinien einen weiteren Urlaub in Italien zu verbringen. Die Sicherheit auf viel Sonne und tolle Strände in Kombination mit leckerem Essen waren ausschlaggebend für unsere Wahl. Die Entscheidung war genau richtig! Wie Sizilien ist auch Sardinien eine relativ große Insel – die zweitgrößte im Mittelmeer um genau zu sein. Man sollte auf jeden Fall ordentlich Zeit einplanen, wenn man über die Insel fährt. Aus diesem Grund haben wir uns auch direkt entschieden eine Woche im Südwesten und eine weitere Woche im Nordosten der Insel zu verbringen, um viel zu erleben und viel von Natur und Kultur zu sehen. Du überlegst auch nach Sardinien zu fahren und bist Dir nicht sicher, wohin? Kein Problem, das ging uns nicht anders. An allen Küsten sind wahnsinnig tolle Strände und Buchten zu finden! Etwas spannender war vorher die Frage, wie man relativ einfach auf die Insel kommt, ohne mehrfach umsteigen zu müssen. Und das bringt uns zum ersten Punkt:

Welche Flughäfen sind auf Sardinien zu erreichen?

Wenn Du Deine Reise nach Sardinien planst, solltest Du die folgenden Flughäfen als Ziel auf der Insel im Kopf behalten:

Wir haben uns für Olbia im Norden entschieden, da dieser Flughafen direkt von Hamburg aus angeflogen wird. Andere direkte Verbindungen von z. B. Hannover nach Cagliari im Süden schieden wegen der Flugzeiten oder mehrerer Zwischenstopps aus. Erfreulicherweise beträgt die Flugzeit aus Norddeutschland nur etwas über zwei Stunden. Man ist also relativ schnell auf Sardinien. Vor Ort angekommen stellt sich natürlich die nächste Frage: wie komme ich über die Insel?

Lust auf italienische Musik?

Leihwagen mieten auf Sardinien

Du liebst flexibles Reisen und hast nicht so viel Lust auf öffentliche Verkehrsmittel, die vielleicht auch nicht unbedingt an jeder Bucht für Dich anhalten? Dann geht es Dir genau wie uns. Über bekannte Mietwagenportale haben wir vorab einen Leihwagen im Internet gebucht. Die Kosten waren mit knapp EUR 18,- / Tag für einen Mittelklassewagen überschaubar. Die Kosten haben auch alle wesentlichen Versicherungen beinhaltet, sodass wir nach unserer Ankunft sorgenfrei losfahren konnten. Wir empfehlen Dir den Leihwagen auch immer mit einer Vollkaskoversicherung zu nehmen. Der Preisunterschied in den Versicherungen ist meistens sehr gering. Hier würde man im schlimmsten Fall wirklich an der falschen Stelle sparen. Nach einem gründlichen Check des Autos haben wir dann noch 2 dicke Kratzer mit im Vertrag aufnehmen lassen und dann ging es dann von Olbia ab Richtung Chia auf die Piste.

Wie schnell darf ich in Italien fahren?

Vor uns lagen knapp 300 km Fahrtstrecke auf der Autobahn-ähnlichen Staatsstraße SS131, die sich auch gut fahren lassen. Nach etwas über drei Stunden Fahrtzeit kamen wir dann auch sehr glücklich im Südwesten an. Die letzten wenigen Kilometer ging es sportlich im sardinischen, sportlichen Fahrstil über die Landstraße Richtung Pula. Autofahren in Sardinien ist übrigens nicht anders als in anderen Ländern – nur manchmal etwas sportlicher. Man sollte sich aber besser an die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten von 50 km/h in Ortschaften und 90 km/h außerorts halten, da es verhältnismäßig viele Polizeikontrollen gibt. Häufig fahren die Einheimischen eher mit einer “optimierten” Geschwindigkeit – lass Dich nicht davon anstecken. Die Bußgelder werden zum Teil auch in Deutschland eingezogen. Wichtig ist, dass Du auch am Tag mit Licht fährst! Die Polizei kontrolliert im übrigen auch gerne an den abgelegenen Buchten. Parke lieber auf den gebührenpflichtigen Parkplätzen. Das ist zwar manchmal ärgerlich und gleicht der Wegelagerei, aber ist immer noch günstiger als das Ticket für falsches Parken. Parkst Du falsch, bist Du mit wenigstens 28 Euro dabei, die Du direkt auf dem Postamt an die Polizei überweisen kannst. Solltest Du eine 5-Tagesfrist überschreiten erhöht sich das Bußgeld noch einmal. Warum wir das so genau sagen können? Weil wir es für Dich getestet haben 🙂 Die Mitarbeiterin auf dem Postamt kannte das Prozedere und hat die Überweisung freundlich durchgeführt. Und das bringt uns direkt zu den Unternehmungen, die wir im Süden Sardiniens in einer Woche gemacht haben!

Der Südwesten Sardiniens – Chia und Pula

Unser Ziel in der ersten Woche war die Region um Pula und Chia mit der Costa del Sud. Wenn Du nach einer ruhigen Region auf der Insel suchst, bist Du im Südwesten von Sardinien wirklich gut aufgehoben. Es gibt kaum größere Hotelanlagen aber dafür umso mehr tolle Strände. Diese Ecke der Insel ist verhältnismäßig dünn besiedelt. Unsere Unterkunft haben wir über AirBnB gebucht. (Hier kannst Du einen Gutschein für Deine erste AirBnB Buchung erhalten – Affiliatelink – kostet Dich nichts und hilft mir die Kosten für den Blog zu decken). Mit einer fantastischen Aussicht über die Pinienwälder bei Santa Margherita di Pula auf das Meer hatten wir einen idealen Ausgangsort für die Unternehmungen in der ersten Woche. In dieser Ecke Sardiniens waren wir sehr froh, dass wir einen Leihwagen hatten.

Was kann man im Südwesten Sardiniens unternehmen?

Das große Ziel in unserem Sommerurlaub lag ganz klar in der Erholung und im Strandurlaub! Und genau diese Punkte hat Sardinien absolut erfüllt. Die Strände sind wirklich feinsandig wie auf den Bildern, die wir vorher gesehen haben. Das Wasser ist wirklich so klar und türkisfarben wie man in Reisekatalogen sieht. Besonders schön ist im September, dass es angenehm (erträglich) warm ist und dass das Meer auch eine erfrischende Temperatur hat. Die meisten Strände gehen auch sehr flach ins Wasser und werden auch von Rettungsschwimmern mit kontrolliert.

Schöne Strände in Sardiniens Südwesten

In der Region um Chia können wir Dir folgende Strände empfehlen:

  • Spiaggia di Cala Cipola (Parken am Parkplatz Spiaggia Su Giudeu, Kosten 5,- / Tag), danach 5 Minuten zu Fuß über den Hügel zum Strand in die geschützte Bucht.
  • Spiaggia Su Giudeu, gleicher Parkplatz wie der vorherige Strand
  • Der Strand am Torre di Chia – Abends ist dort auch das Restaurant am Campingplatz sehr zu empfehlen. Es ist sehr einfach gehalten aber serviert die leckersten Pizzen in der Region.
  • Spiaggia di Tuerredda (frühes kommen sichert gute Plätze. Parken 7,- / Tag, ab dem Nachmittag dann gestaffelt etwas günstiger)
  • Der Strand hinter dem Hafen Marina di Teulada. Es wird übrigens auch in der Nebensaison von der Polizei kontrolliert, ob man im Parkverbot steht. 😉
  • Unser “Hausstrand”, versteckt hinter dem Pinienwald, und wirklich einer der leereren Strände: Spiaggia Riva dei Pini.

Alle Strände waren mit dem Auto einfach zu erreichen. Was wir Dir empfehlen ist einen Sonnenschirm vor Ort zu leihen oder direkt zu im Supermarkt zu kaufen. Die Preise im Geschäft waren relativ niedrig, sodass wenige “Tagesmieten” deutlich teurer gekommen wären.

Baia di Chia, stormy day. #sturm #keinesonne #sardinien #sardinia #PackdenKoffer #bellaitalia - Spherical Image - RICOH THETA

Reiten an der Küste Sardiniens

Glücklicherweise sind wir auf dem Weg zum Strand Su Giudeu am Reitplatz von Giancarlo vorbeigefahren, der verschiedenste Touren und Ausflüge mit seinen Pferden anbietet. Entschieden haben wir uns für die Abendtour an der Küste Chias entlang bis zum Leuchtturm der Insel am Capo Spartivento, der mittlerweile zu einem Luxushotel umgebaut wurde.  Der Ausritt war ein tolles Erlebnis – einmal fühlen wie Lucky Luke oder Winnetou / Old Shatterhand. Ehrlicherweise sind die Pferde so gutmütig und absolut gewohnt auch weniger talentierte Reiter sicher über Stock und Stein zu tragen. Aufregend war es auf jeden Fall an den Klippen des Kaps über die Steine im Sonnenuntergang zu reiten. Giancarlo hat übrigens ein paar Jahre in Deutschland gelebt. Er hat uns auch noch einige Tipps zu Sardinien gegeben. Eine Tour würden wir auf jeden Fall nochmal wieder machen!

Hochseilgarten im Pinienwald

Du suchst doch etwas anderes als reiten? An unserem letzten Tag im Süden haben wir noch den einzigen Hochseilgarten Sardiniens ausprobiert, den Pula Adventure Park. Der Park liegt in einem Pinienwald zwischen Pula und Chia. Schau am besten vorher auf der Internetseite nach, ob der Park geöffnet hat. In der Nebensaison sind die Öffnungszeiten nur noch am Wochenende zu ausgewählten Zeiten und Tagen. Der Park selbst ist in mehrere Schwierigkeitsstufen unterteilt. Nach einer kurzen Einweisung ging es auch direkt los. Einmal im System eingeklinkt konnte man die Sicherung erst wieder am Ausstieg auf der Erde lösen. Es war etwas ungewöhnlich, dass das Sicherungsseil auf Hüft- /Schulterhöhe geführt wurde. In anderen Parks wurde die Sicherung oberhalb des Kopfes geführt, sodass man bei einem Fall mehr oder weniger direkt im Sicherungsseil hängt. Unabhängig davon war der Park auch interessant aufgebaut. Besonders die letzte Runde hat aufgrund der vielen Seilbahnstrecken viel Spaß gemacht. Die größte Herausforderung bei den Seilbahnabschnitten bestand darin rechtzeitig nach dem Halteseil zu greifen, um direkt auf den Plattformen zu bleiben.

Cagliari – Hauptstadt Sardiniens – Shoppen und Kultur

Ziemlich zentral an der Südküste findest Du Cagliari, die auch die Hauptstadt Sardiniens ist. Von Pula aus erreichst Du Cagliari in ca. 40 Minuten. Wenn Du im Süden bist, solltest Du Dir auf jeden Fall die Innenstadt mit ihren vielen kleinen Gassen ansehen. Unser Start in Cagliari begann mit einem Besuch der Altstadt beim Palast. Direkt am Palast kannst Du Dir auch direkt mit die Kathedrale Santa Maria ansehen. Von dort aus geht es dann mit Fahrstühlen oder zu Fuß über die Treppen der Bastion San Remy direkt mit wenigen Schritten zu der Fußgängerzone in die Via Giuseppe Garibaldi. In der Fußgängerzone findest Du viele tolle Geschäfte. Für Cagliari solltest Du wenigstens einen Tag einrechnen. Wenn Du Markthallen toll findest, empfehlen wir Dir den Markt in der großen Markthalle von Cagliari im Stadtteil San Benedetto in der  Via Cocco Ortu 50. In der Markthalle findest Du in der oberen Etage Obst und Gemüsehändler. Auch Schlachter, Bäcker und Käsehändler haben ihre Stände in der Markthalle. Wenn Du in die untere Halle gehst, wird es sehr viel lebhafter. Dort haben die Fischhändler das Sagen und verkaufen Ihre Waren. Nimm Dir auf jeden Fall genug Zeit mit Dich auch in eines der viele Cafes in der Innenstadt zu setzen und mit einem leckeren Espresso oder Cappuccino die Atmosphäre zu genießen. Wenn Du mehr über Cagliari wissen willst, kannst du Dich auch im Tourismusbüro direkt in der Innenstadt erkundigen.

Pula und Nora

Im Südwesten Sardiniens ist es ja etwas ruhiger. Der nächstgrößere Ort für uns war Pula, der einen größeren Supermarkt und eine kleine Innenstadt hat. Wesentlich interessanter in Pula ist die Ausgrabungsstätte Nora, die wohl zu den angeblich ältesten Städten auf Sardinien gehört. Gegründet wurde die Stadt im 9. Jahrhundert vor Christi. Viele Kulturen haben die Stadt geprägt und einige Bereiche wie das römische Theater und Mosaike sind erstaunlich gut erhalten. Im Sommer kannst Du sogar Aufführungen im Theater sehen. Der Eintritt in die Ausgrabungsstätte kostet 7,50 Euro mit einer geführten Tour (Du kannst nur geführte Touren mitmachen).

Nora Säulen Sardinien - Spherical Image - RICOH THETA

Am Ende der Tour geht es dann noch zu dem Wachturm Torre del Coltellazzo, von dem man aus eine tolle Aussicht über das Meer und die Bucht hat. Der Turm gehörte zu einer ganzen Reihe an Signaltürmen an der Küste Sardiniens, die bei Piratenangriffen entsprechend alarmieren sollten. Wenn Du Ausgrabungsstätten toll findest kann ich Dir Nora empfehlen. Wenn Du Ausgrabungsstätten nicht so reizvoll findest, bietet sich der Strand in der Bucht direkt vor Nora auch für einen Aufenthalt ganz wunderbar an!

Ab in den Westen Sardiniens

Im September hat man in Sardinien leider doch nicht die hundertprozentige Sicherheit auf Sonnenschein. So haben wir einen Tag genutzt und sind in den Westen der Insel gefahren. Der erste größere Halt war in Iglesias. Die Stadt hatte ihre großen Zeiten mit dem Bergbau im 15 Jhd. mit dem Abbau von Silber. Im letzten Jahrhundert wurden noch Blei und Zink in großen Mengen gefördert. Heute ist der Bergbau in der Stadt Geschichte. Wenn Du nach Iglesias fährst, solltest Du Dir auf jeden Fall die Altstadt mit Ihren vielen kleinen Gassen, Bars und Geschäften ansehen. Idealerweise besuchst Du Städte in Sardinien morgens oder ab dem späten Nachmittag. In den Mittagsstunden sind die meisten Geschäfte geschlossen (dies gilt auch für einige Tankstellen!).

Lost Places bei Nebida – verlassene Minen

Von Iglesias aus sind wir dann Richtung der Küste gefahren. Solltest Du Interesse an Lost Places haben sind die Ruinen bei Nebida vielleicht interessant für Dich. Ok, es sind keine “Lost Places” im eigentlichen Sinn. Die Gebäude der alten Bergbaugesellschaften und Minen sind trotzdem spannend. Der Weg über die Küstenstraße SP83 ist allein schon die Reise wert. In Nebida gibt es mit dem Panoramaweg auch eine tolle Aussicht auf die Klippen der Küste (direkt am Ortseingang kommend von Fontanamare).

Sant’Antioco – die kleine Insel im Südwesten Sardiniens

Über einen Damm erreichst Du im Südwesten Sardiniens auch die kleine Insel Sant’Antioco. Wir haben die Insel noch kurz auf dem Rückweg zu unserem Appartment besucht. Die Innenstadt von Sant’Antioco ist wie viele der anderen kleinen Orte auch sehr reizvoll.

NATO Stützpunkt im Paradies

Auf der weiteren Fahrt Richtung unseres Appartements in Santa Margarita du Pula ging es dann auch einem der größten militärischen Übungsplätze Italiens vorbei. Das komplette Capo Teulada ist mit Ausnahme eines Strands “Le Dune” gesperrt. Wusstest Du das Sardinien (leider) auch für das Militär ein beliebtes Ziel ist? Viele größere Stützpunkte sind auf Sardinien. Der Strand “Le Dune” kann übrigens auch vom italienischen Verteidigungsministerium bei Manövern gesperrt werden. Erkundige Dich am besten vorher. Generell sind die Orte auf Sardinien nach unseren Maßstäben nicht weit voneinander entfernt. Die Lage zwischen den Bergen mit ihren Serpentinen verlängern die Fahrzeit gefühlt um ein Vielfaches.

Highlights im Süden Sardiniens

Unsere Highlights im Südwesten waren rückblickend die tollen Strände und der Reitausflug entlang der Küste. Nach einer Woche ging es dann in den Nordosten, in dem wir auch viele tolle Sachen erlebt haben! Und hier ist der Bericht über den lebhafteren Norden der Insel! Du interessierst Dich für andere Inseln mit tollen Stränden? Dann schau doch einfach mal in die Berichte über Gran Canaria oder auch Teneriffa!

Unsere Empfehlungen zu praktischen Reiseführern und nützlichem Reisegepäck

Die folgenden Reiseführer helfen Dir sicher auch offline weiter. Schau sonst auch gerne mal in unsere Reisepackliste, die wir immer wieder anpassen und um sinnvolle Dinge erweitern.

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