Samba-Karneval Bremen

Samba-Karneval Bremen

Samba-Karneval in Bremen. Ein tolles Erlebnis im Februar.

In Bremen wird einer der größten Samba-Karnevals Nordeuropas gefeiert. Das passt gar nicht so in das typische Klischee des “Norddeutschen” und ist ein großes Spektakel mit toller Musik und faszinierenden Verkleidungen. Samba-Karneval kann man eben auch woanders als in Rio feiern!

Auch für 2018 laufen die Planungen sicher schon wieder auf Hochtouren. Der Termin für das nächste Event ist der 02.-03. Februar 2018.

Wenn Einhörner und andere Fabelwesen im Februar durch die Straßen von Bremen ziehen ist es wieder die Zeit des Samba-Karneval!

2017 erfolgte die 32. Auflage des Samba-Karneval unter dem Motto Wunderwelten. Die Eröffnung erfolgte in der guten Stube Bremens auf dem Marktplatz mit einer Geschichte. Passend zu den stürmischen Zeiten endete die Erzählung mit dem fast unerreichbarem Wunsch nach Frieden auf der Welt. Das auch Bremen Karneval kann zeigt die Hansestadt mit einer großartigen Veranstaltung!

Der Samba-Karneval in Bremen gehört mittlerweile zu den größten Samba-Karnevals in Deutschland. Einige der mehr als 1500 Teilnehmer kommen daher auch aus England, Polen, den Niederlanden oder auch sogar aus Dänemark.

Samba-Karneval:

Tolle Rhythmen, fantastische Kostüme und begeisterte Fußgruppen verwandeln Bremen an diesem Wochenende in eine südamerikanische Karnevalshochburg (mit norddeutschem Wetter). Die fast 65 Fußgruppen mit Ihren Tänzern oder Stelzenläufern und den Trommlern haben die Aufmerksamkeit eines mindestens ebenso begeisterten Publikums von fast 40.000 Zuschauern.

Wer nicht genug bekommen startete am Freitag schon mit dem „Einheizen“ an verschiedenen Einrichtungen in der Stadt. Hauptveranstaltung ist der eigentliche Umzug vom Marktplatz in Richtung des Bremer Viertels. Anschließend fanden dort auf vielen Bühnen auch nochmals tolle Auftritte der Gruppen statt.

Weiterhin wurde am Samstagabend der große Kostümball im Schlachthof (der schon lange kein Schlachthof mehr ist) standesgemäß gefeiert!

Mehr zum Karneval selbst findest Du auf der Seite des Bremer Karneval e. V.

Du willst mehr feiern? In Bremen ist das gar kein Problem. Wann wirst Du Bremen lieber besuchen? Im Dezember hast Du die Möglichkeit den drittgrößten Weihnachtsmarkt Deutschlands zu besuchen. Im Herbst wird in Bremen mit dem Freimarkt die “fünfte Jahreszeit” gefeiert.

Samba Karneval Bremen 2017 Eröffnung Marktplatz

Folgende Bücher sind nebenher für den Besuch in Bremen zu empfehlen!

Weihnachtsmarkt Bremen

Weihnachtsmarkt Bremen

Der Bremer Weihnachtsmarkt!

Der Bremer Weihnachtsmarkt gehört zu Recht zu den schönsten Weihnachtsmärkten in Deutschland. Er ist so auch der drittgrößte Weihnachtsmarkt im Lande geworden. In 2018 findet der Markt vom 26.11.-23.12.2018 statt. Wir freuen uns schon jetzt darauf! Endlich Wieder Glühwein trinken an der Schlachte und Bratwurst essen vor dem schönen Bremer Rathaus!

Was macht den großen Reiz des Weihnachtsmarkts in Bremen aus?

Genau genommen ist es die Kombination des traditionellen Weihnachtsmarkts auf dem Bremer Marktplatz und um das Bremer Rathaus herum sowie dem Schlachtezauber. Mit dem mittelalterlichen Markt direkt an der Weser strahlt es auch eine ganz besondere Atmosphäre aus. Mit Blick auf den Bremer Dom und das Rathaus lässt sich die heiße Feuerzangenbowle auf dem Weihnachtsmarkt in der Innenstadt genießen. Besser kann man nicht auf ein UNESCO Weltkulturerbe schauen! Knapp zweihundert Aussteller bieten verschiedenste Sachen rund um das Weihnachtsfest – ganz gleich, ob es Kerzen, handwerkliche Produkte, Speis & Trank sind.

Meine Empfehlung zu den vielen normalen Glühweinbuden ist der Stand des Bremer Ratskellers. Der Ratskeller ist für seine sehr guten Weine international bekannt. Neben dem Ratskeller Glühwein sind noch die Apfelbraterei und auch der Raclette Stand meine absoluten Highlights bei einem Besuch des Weihnachtsmarkts. Auf dem Schlachtezauber gibt es übrigens auch einen tollen Fruchtweinstand!

Durch die Straße Stintbrücke (direkt rechts neben der Handelskammer) und die Bredenstraße gelangt man auch zum „Schlachte Zauber“ an der Weserpromenade.

Schlachte Zauber – das Mittelalter in Bremen

Der Schlachte Zauber ist ein mittelalterlicher Weihnachtsmarkt. Es werden neben vielen kunsthandwerklichen Dingen auch mittelalterliche Speisen und Getränke angeboten. Empfehlenswert ist sicher eine Pause am Metstand. Wer Mittelaltersprache mag, ist auf dem Schlachte Zauber sehr gut aufgehoben. Erfreulicherweise spricht man sonst auch hochdeutsch oder auch englisch.

Wer dann noch ein paar Meter weiter geht, kommt direkt an die größeren und weniger mittelalterlichen Glühweinbuden der Schlachte-Restaurants. So kann man dann zum Teil in beheizten Strandkörben sitzend noch den Menschenmassen beim Schlendern zusehen. In diesen größeren Buden kommt gerne auch mal Après-Ski Stimmung auf und man kann den Abend gut gelaunt ausklingen lassen. Besonders lecker: der Fischbrötchenstand mit den selbstgebackenen Brötchen! Man kann das leckere Brot auch direkt kaufen!

Der Bremer Weihnachtsmarkt startet in diesem Jahr am 26. November und geht bis zum 23. Dezember.

Die Öffnungszeiten des Weihnachtsmarkts sind in der Woche (Montag bis Freitag von 10 bis 20.30 Uhr, Samstags von 10 bis 22 Uhr und Sonntags von 11 bis 20.30 Uhr).

Sollte Dir das nicht lang genug erscheinen, dann empfehlen wir Dir das Winterdorf am Schlachthof (Hinterausgang Hauptbahnhof, links halten. ca 5 Minuten zu Fuß). Das Winterdorf hat bei entsprechendem Wetter auch bis Ende Januar oder noch länger geöffnet.

Hier kannst Du schon mal nach den privaten Unterkünften bei AirBnB sowie auch nach Hotels bei Booking.com schauen. Mit einer Übernachtung in Bremen kannst Du den Weihnachtmarkt auch richtig genießen!

Nach dem Weihnachtsmarkt ist übrigens auch gar nicht mehr solange hin, bis mit dem Samba-Karneval die nächste größere Veranstaltung ansteht. In Norddeutschland feiert man eben sehr gerne :-). Du gehst lieber auf Feste wie den Hamburger Dom, das Oktoberfest oder die Cannstadter Wasen?  Dann schau doch mal auf dem Bremer Freimarkt vorbei, was das älteste Volksfest Deutschlands ist.

Packliste! Das muss mit!

Die Packliste – das gehört in den Koffer für (fast) jede Reise

Für eine vernünftige Reise sind so ein paar Vorbereitungen natürlich erforderlich. Meine Packliste ist relativ einfach. Neben den passenden Klamotten für den Urlaub gehören folgende Sachen auf jeden Fall dazu und haben sich als praktisch erwiesen.

Die folgenden Links sind sogenannte Affiliate Links. Mit dem Kauf über die Links bei Amazon unterstützt Du unseren Reiseblog. Die Preise sind davon unbeeinträchtigt.

 

Meine Eastpak Reisetasche – praktisch unverwüstlich und flexible genug für Kurztrips oder längere Reise. Viele Fächer ermöglichen sauberes Packen. Mit den entsprechenden Schlössern hat man ein gewisses Gefühl der Sicherheit (TSA zugelassen)

Passend dazu die geräumige Kulturtasche, die man auch direkt aufhängen kann. Alternativ dazu kleine, verschließbare Gefrierbeutel bei kurzen Reisen.

Als extrem praktisch wegen der vielen unterschiedlich großen Fächer hat sich der Rucksack von Wenger bewährt.

 

In den Rucksack passt ganz wunderbar der E-Reader rein : zu empfehlen sind entweder der Tolino oder Kindle von Amazon.

Platz ist auf jeden Fall immer für mein Ipad mini.

Bei so vielen Geräte die im Urlaub Strom verbrauchen ist der USB Stromverteiler für den einfachen Leihwagen schon fast Pflicht. Der Adapter ist günstig und passt in jede Tasche – USB Autosteckdosenadapter

Nie fehlen darf (bei längeren Reisen) die Kofferwaage. Kostet wenig, wiegt kaum was und spart viel Übergepäckgebühren.

 

Du schleppst so ein paar elektronische Geräte mit Dir rum, die ab und zu mal wieder geladen werden sollten? In Deiner Unterkunft gibt es nur eine freie Steckdose? Dann ist der USB Adapter für Dich die richtige Wahl, um alle Geräte über Nacht gleichzeitig wieder aufzuladen.

 

Eine geladener Zusatzakku als Alternative zu der letzten freien Steckdose in den hintersten Flughafenecken für Handy oder sonstiges.

 

Die Digicam – z. B. eine gute, kompakte Panasonic Lumix und die passende Speicherkarte.

Wer nicht so viel mit den Speicherkarten rumhantieren möchte (oder noch eine ältere Kamera ohne WiFi hat) nimmt sich direkt eine WiFi SD Karte, um die schönen Fotos direkt per WiFi auf Handy oder Laptop zu laden.

 

Hört sich komisch an aber hat mir schon etliche Sonnerbrände und Euros von unverschämt teuren Sonnenschirmverleihern erspart: die Strandmuschel. In der Regel sehr leicht und einfach zu transportieren.

 

Für die entsprechende Musik am Strand oder auf dem Berg kommt ein kleiner Bluetooth Lautsprecher mit.

 

Bei längeren Reisen oder auch Geschäftsreisen kommt auch immer ein kleines Reisebügeleisen mit.

 

Was braucht man sonst so:

Tickets

Hotelbestätigung / Unterkunft Kontaktdaten

Kreditkarte

Personalausweis bzw. Reisepass

Fehlt noch etwas wichtiges? Schreibt uns einfach!

New York, The City That Never Sleeps!

New York, The City That Never Sleeps!

New York – The City That Never Sleeps!

Nach 2004 und 2008 zog es mich im Sommer 2013 wieder nach New York. Ich kann sagen, dass die Stadt wirklich zu jeder Jahreszeit toll und mitnehmend ist.

Bei meinem letzten Urlaub in New York habe ich eine private Unterkunft über AirBnB zentral in Manhattan gebucht – nur 5 Minuten zu Fuß vom Times Square entfernt.

Die Anreise war entspannt – Auto im Vorort Secaucus abgestellt und dann mit der Bahn direkt nach Manhattan zur Pennstation gefahren.

Und so sollte ein tolles Wochenende beginnen.

  • Broadway und Times Square mit den riesigen Leuchttafeln
  • Wo sich Darth Vader mit Mickey Mouse und Buzz Lighting trifft
  • Wie ist es mit dem Fahrrad durch New York zu fahren
  • Wo gibt es einen gläsernen Fahrstuhl
  • Erholen in der Stadtbibliothek
  • Wie es sich im Highline Park spaziert
  • Einmal auf dem Kommandostand eines Flugzeugträgers

Meinen Vermieter habe ich schnell getroffen und er hat mir meine Unterkunft – seine Wohnung gezeigt. Ich habe dann abends noch die Gelegenheit genutzt mir nochmal den Times Square anzusehen. Ein Besuch des Times Squares ist natürlich tagsüber mit den vielen Geschäften Pflicht aber noch einmal mehr abends, wenn alles hell erleuchtet ist.

Broadway und Time Square

In der Nähe des Time Squares ist auch der Broadway mit den vielen Musicals und Theatern (Broadway Tickets). Es empfiehlt sich schon vor dem Urlaub mal nachzuschauen, was gerade so gespielt wird. Direkt am Times Square findet man auch viele mehr oder wenige berühmte Comicfiguren, die gegen ein kleines Trinkgeld die Zeit zwischen den Cartoons sinnvoll nutzen und Fotos mit sich machen lassen. So wie es mir auffiel, hatte sogar Darth Vader nach dem Abschuss seines geliebten Todessternes in New York wenigstens wieder einen kleinen Job gefunden.

Essen in New York

Auf Empfehlung meines Gastgebers habe ich den mit Sicherheit leckersten Burger der letzten Jahre bei der kleinen Kette 5napkinburger (www.5napkinburger.com) gegessen. Reservieren ist zu empfehlen. Auf dem festen Plan hatte ich auch den Besuch der Sushi-Kette Todais, die leider zu dem Zeitpunkt Ihre Filiale in New York geschlossen hatten. Heute gibt es ein ähnliches Restaurant-Konzept mit dem Restaurant Ichiumi.

Und so ging dann Tag eins mit einem Bierchen mit meinem Gastgeber zusammen dem Ende entgegen. Interessant war noch zu erfahren, dass er die Wohnung aufgrund der horrenden Mietpreise schon beinahe über AirBnb vermieten muss, um überhaupt dort leben zu können. Aber wie kann man sonst noch authentischer in Manhattan unterkommen, wenn nicht so?

Die nächsten beiden Tage habe ich New York per Fahrrad erkundet. Hört sich erstmal vielleicht komisch an, aber New York ist doch sehr viel radfreundlicher als manch andere Stadt. Und mit dem dichten, langsamen Verkehr kommt man sogar noch besser voran.

Fahrrad fahren in New York – CityBike

Hierzu kann ich nur CityBike New York empfehlen. Auf jeden Fall eine tolle Erfahrung. Im wahrsten Sinne des Wortes. Man fährt mit einem Leihfahrrad durch die Stadt und kann es an ca. 100 Stellen wieder abgeben und abholen. Die Kosten sind mit ca. 10,- Dollar pro Tag (mit Mastercard. Keine Visa. Eine Karte / Person für die Identifizierung) sehr überschaubar. Über 30 Min Fahrtzeit hinaus fängt man an zu bezahlen. Da die Stationen sehr dicht gesetzt sind, kommt man so gut durch die Stadt. In der Regel benötigt man eigentlich auch nicht mehr als die 30 Minuten von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit. https://www.citibikenyc.com/

Bei meinem letzten Besuch habe ich mir die Intrepid, einen alten Flugzeugträger angesehen, der zu einem Technnik- und Flugzeugmuseum umgebaut ist. Die Intrepid liegt auf der Ostseite Manhattans. Neben vielen Kampfjets kann man sich mittlerweile auch ein Spaceshuttle ansehen. Sturm Sandy hatte zu meinem Besuch leider das Shuttle beschädigt. http://www.intrepidmuseum.org/ Hier kann sonst auch schon mal ein Quartett dazu ausdrucken ? 

Shoppen kann man in New York natürlich überall. Wem das Angebot nicht ausreicht, kann in der zweitgrößten Mall Amerikas in der Nähe von New York richtig durchstarten – knapp 1h Autofahrt von NY entfernt. Mall of America Der Besuch der Mall geht natürlich über das Wochenende hinaus.

bibo-im-central-park

Bibo im Central Park New York

Aussicht auf Manhattan

Zurück nach Manhattan und hoch hinaus. Wer sich einen Überblick über die Manhattan verschaffen möchten, dem kann ich das Empire-State-Building empfehlen, was einen grandiosen Rundum-Blick über Manhattan erlaubt. Alternativ dazu aber auch nicht weniger spektakulär ist das Rockefeller Center mit dem Top of the Rock.  Der Besuch lohnt sich meiner Meinung nach weiterhin besonders abends, weil man auf komplett Manhattan Richtung Süden schaut (kein Rundumblick). Der Fahrstuhl ist schon sehr interessant mit der Beleuchtung in den Fahrstuhlschacht nach oben.

MOMA und Guggenheim Museum

Kunstliebhaber haben natürlich das Guggenheim Museum oder MOMA auf dem Programm. Mir fehlte an vielen Stellen das notwendige Kunstverständnis (bei einem vorherigen Besuch bereits festgestellt) und so habe ich mit meinem City Bike lieber einen Abstecher in den Central Park für ein wunderbares Eis gemacht und mich mit Bibo unterhalten.

Zurück auf dem Weg durch Manhattan Richtung Süden kommt man auch an der Grand Central Station und auch der Stadt Bibliothek vorbei. Beide Bauten sind absolut sehenswert und auch gerade die Lesesäle der Bibliothek haben eine ganz besondere Atmosphäre. Es sind eben schon ehrwürdige Hallen.

Neben den vielen Streetfood-Ständen kann man in New York auch auf eine große Auswahl an Food halls zurückgreifen (Hier ist eine Auswahl (Englisch) Food Halls).

Süden von Manhattan

Sehr empfehlenswert ist auch der neuere Highline Park im Süden Manhattan. Dieser Park wurde auf großartige Weise von einer alter Hochbahn in einen Park umgebaut. Man geht quasi zwischen den Hochhäusern spazieren. In den Highline Park gibt es verschiedene Einstiegspunkte. (Highline Park). Der Park hat mir sehr gut gefallen und es wirkte wirklich wie eine Oase in der großen Stadt auf mich.

Im Süden Manhattans angekommen habe ich mir dann noch die Ground Zero Gedächtnisstätte angesehen. Es ist ein beklemmender Ort und als Denkmal sehr gut gelungen. Man kann nur hoffen, dass das Denkmal auch zu den richtigen Denkanstößen führt. Direkt nebendran wurde bereits mit dem One World Center schon wieder großes geschaffen.

Nicht weit davon entfernt ist auch die Wall-Street und das südliche Ende Manhattans mit dem Battery Park. Von dort aus fahren die Fähren zur Freiheitsstatue und Ellis Island. Den Besuch der Freiheitsstatue und Ellis Island hatte ich bereits bei vorherigen Besuchen unternommen. Wer mehr als ein Wochenende Zeit hat, dem ist es natürlich zu empfehlen. Auch wenn es etwas abschweift – wer aus Norddeutschland kommt, sollte sich die Zeit vorher nehmen und in Bremerhaven das Auswandererhaus besuchen. Mit dem Besuch in Ellis Island wird die „Auswanderung“ dann komplett.

Den Weg zurück zu meiner Wohnung bin ich dann stilecht mit dem CityBike Räder an dem langen Radweg auf der Westseite Manhattans gefahren.

Brooklyn Bridge

Alternativ dazu bietet sich natürlich auch die Ostseite an, wo man dann mehr oder weniger direkt auf die berühmte Brooklyn Bridge kommt.

Wenige Kilometer weiter nördlich kann man auch den East-River mit einer Seilbahn überqueren.

Alles in allem ist ein Wochenende natürlich viel zu wenig für eine der lebendigsten Städte der Welt. Ich finde New York großartig! Bei jedem Besuch habe ich andere Dinge erleben können – und ich war sicher nicht das letzte Mal da. Vielleicht wird ja zukünftig der Trump Tower eines der meistbesuchten Ziele der Stadt werden? Mich hat das Gebäude nicht so sehr überzeugt… vielleicht ist es ja so ganz gut, dass die UNO in ziemlich direkter Nachbarschaft zu Donald ist.

Was verbindest Du mit New York und was sind Deine tollsten Erinnerungen an die Stadt?

Hier kannst Du schon mal nach den privaten Unterkünften bei AirBnB schauen. Originaler in der Stadt unterzukommen wird kaum gehen.

Nach der guten AirBnB Erfahrung bin ich dazu übergegangen Ferienwohnungen privat zu mieten (wie z. B. auf einem alten Landgut in Sizilien mit Blick auf den Ätna oder der Villa Vista in Torrox) anstelle meine Urlaube ausschließlich in Hotels zu verbringen oder “Pauschal” zu reisen, was natürlich auch komfortabel sein kann (wie z. B. die vier Tage in Kusadasi in der Türkei oder gerade vor kurzem mit dem tollen Lopesan Villa del Conde auf Gran Canaria)

Bremer Freimarkt, die fünfte Jahreszeit

Bremer Freimarkt, die fünfte Jahreszeit

Bremer Freimarkt – Ischa Freimaak – warum es eine fünfte Jahreszeit in Bremen gibt.

Und diese fünfte Jahreszeit, die irgendwie doch parallel zum Herbst läuft, ist die Zeit des Bremer Freimarkts.

Als größtes Volksfest in Norddeutschland zieht der Bremer Freimarkt jährlich in den letzten beiden Oktoberwochen ca. vier Millionen Menschen an. Der eigentliche Freimarkt befindet sich direkt auf der Bürgerweide hinter dem Hauptbahnhof und ist somit auch sehr einfach zu erreichen.

Kleiner Freimarkt – großer Freimarkt

Der kleine Bremer Freimarkt befindet sich in der guten Stube von Bremen direkt vor dem Rathaus.

Ein Besuch des Freimarktes, egal ob “großer oder kleiner” Freimarkt gehört für Bremen natürlich zum Pflichtprogramm. Der Reiz des Freimarktes liegt in der ausgewogenen Mischung der Aussteller und den vielen Attraktionen und Fahrgeschäften. Je nach persönlichem Geschmack kann man sich von einer zur nächsten Fisch- oder Würstchenbude durcharbeiten oder auch von einem zum nächsten Karussell laufen. “Fisch-” kann in diesem Zusammenhang auch gerne durch “Bier-” oder ganz allgemein “Fress-” ersetzt werden.

Mit über 50 Fahrgeschäften ist auf jeden Fall für jeden etwas dabei.

Party on…Freimarkt

Besucher, die lieber feiern gehen, können dies in den großen Festzelten machen. So wie die Gruppe der Engländer, die seit mittlerweile den Freimarkt seit zwanzig Jahren im festen Reiseprogramm haben und jedes Jahr wieder im Hansezelt ordentlich Party machen. Mit entsprechend Kondition kann man dann in der Halle7 die Nacht zum Tag machen.

Es fängt an einem Freitagabend mit einem tollen Feuerwerk an. Am zweiten Wochenende wird der obligatorische Freimarktsumzug durchgeführt, an dem in 2016 ca. 200.000 Menschen zugesehen haben.

Wann ist überhaupt der Freimarkt?

In 2018 startet der Freimarkt am 19. Oktober (ab 16 Uhr)  und geht bis zum 04. November. Die Öffnungszeiten sind täglich von 13 bis 23 Uhr (Freitag und Samstag bis 24 Uhr).

Die Eröffnung des kleinen Freimarkts erfolgt auf dem Marktplatz um 16 Uhr, danach folgt um 18 Uhr die Eröffnung des großen Freimarkts im Bayernzelt auf der Bürgerweide.

Wer glaubt, dass Norddeutsche eher unterkühlte Naturen sind sollte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen und mal ordentlich mitfeiern…  Und so braucht man dann auch erstmal wieder vier Jahreszeiten zur Erholung. Wenn dann nicht schon wieder Ende November mit dem Bremer Weihnachtsmarkt das Feiern weitergehen würde und fast nahtlos in den Samba-Karneval übergeht…

Was sind Eure Eindrücke vom Freimarkt?

Und die folgenden Bücher sind sicher für den Besucher in Bremen spannend…und der Kalender direkt für das nächste Jahr, damit der Freimarkt nicht vergessen wird.

Marbella, Malaga und Alhambra

Marbella, Malaga und Alhambra

Mal Malaga, mal Alhambra und auch mal Marbella

Mal Malaga, mal Alhambra und auch mal Marbella waren die erklärten Ziele in Andalusien für die zweite Woche Urlaub nach dem Start an der Algarve. Und so ging es gut erholt und zeitig am Samstag in Albufeira los. Ab auf die A22 und los in Richtung Osten. Nach knapp achtzig Kilometern auf der Autobahn ging es dann über die Puente Internacional del Guadiana nach Spanien. Unser Tagesziel bei kuscheligen 38 °C war Torrox an der Costa del Sol bei Malaga.

Auf dem Weg nach Torrox haben wir zur besten Mittagszeit eine kurze Pause in Sevilla eingelegt. Außer ein paar Touristen, die wohl ebenfalls auf dem Weg waren oder kein vernünftiges Temperaturempfinden hatten, waren kaum Menschen auf den Straßen zu sehen. Die 38 °C waren in der Tat schon eine gute Herausforderung und wirklich keine Einladung für längere Stadterkundungen. So haben wir uns darauf beschränkt unser Auto direkt im Zentrum im Parkhaus gegeben über des berühmten Torro del Oro in der Av. Paseo de Cristina abzustellen und nur einen kleinen Ausflug ins Zentrum zu unternehmen.

Von der Av. Paseo Cristina gelangt man schnell auch an den Plaza de Espana, den wir uns noch angesehen haben. In direkter Umgebung sind auch die Kathedrale, die Stierkampfarena, der Palast, Theater, Universität etc. etc. Mit unserem kurzen Zwischenstopp hat die Stadt schon im Zentrum sehr beeindruckt. Leider war die große (aber auch zu erwartende) Erkenntnis, dass Sevilla an einem 20. August bei strahlender Sonne eben doch nicht das beste Ziel ist. Und so sind wir direkt weiter Richtung Malaga und Torrox gefahren. Erfreulicherweise sind die Autobahnen auch in Spanien sehr leer gewesen.

Plaza de Espana, Sevilla, Andalusien

Andalusien, da kommt noch mehr…

Das nächste Abenteuer sollte nicht lange warten. Angekommen in Torrox wurden wir von dem freundlichen Hausverwalter begrüßt, der uns den Weg hinauf in die Berge bei Torrox zu unserem Haus gezeigt hat. Nach fünf Kilometern oder anfänglich 20 Minuten Fahrtzeit bei interessanter Straßenführung kamen wir dann an unserem Ferienhaus, der „Villa Vista“, an.

Einsam am Berg und überraschenderweise doch mit Strom und fließendem Wasser ausgestattet! Es sollte eine sehr erholsame Woche im Haus werden; einzig die Fahrt zum Bäcker musste morgens ausfallen.

Mit einer atemberaubenden Aussicht über Torrox Costa wurden wir für die fehlenden frischen Brötchen morgens gut entschädigt. Das Haus hatte wirklich alles zu bieten, um sich eine Woche sehr gut zu erholen. Neben dem Pool gab es auch eine tolle Dachterrasse, auf der man wunderbar grillen und chillen konnte. Neben dem Haus war ein kleiner Weinberg angelegt und auch die Früchte von den Bäumen aus dem Garten hätte man essen können.

Ein gut überlegter Einkaufszettel war auch die Voraussetzung für die tolle Erholung, denn durch die längere Auffahrt zu dem Haus war die im Supermarkt vergessene Kaffeemilch schon sehr ärgerlich. Die nächsten größeren Geschäfte waren ca. 30 Minuten (ungeübter) Fahrtzeit entfernt.

Und so haben wir die Ausflüge ins Tal auch immer für einen entsprechenden Tageseinkauf genutzt.

 

Apropos Tagesausflüge: Torrox und Torrox Costa liegen östlich von Malaga. Nach einem ersten schnellen Blick auf die Karte auch ein gutes Programm auf der Liste: die Alhambra, Gibraltar, Malaga, Sevilla (war schon abgehakt), Marbella, Nerja und ein Aquapark in der Region. Genug für sieben Tage mit  ein paar Tagen Erholung am Pool.

Der Plan war gesetzt! Gesagt, getan und losging es. Vergessen hatten wir in dem Plan die Sonne Andalusiens, die doch die ein oder andere Änderung vornahm. Letztendlich haben wir trotzdem so viel gesehen, sodass wir wenigstens einen ersten Eindruck von dieser vielseitigen Region gewinnen konnten.

Andalusien im August bietet sich vor allem für eines an: relaxen am Pool. Oder am Strand.

Kultur, und noch mehr Kultur

Wer die Kultur sucht hat mit Andalusien ein tolles Reiseziel. Auf unserer Liste fehlten ganz klar Cordoba und auch Ronda westlich von Malaga. Alles in allem natürlich ein riesiges Gebiet, was mehr als eine Woche Urlaub verlangt. Wir kommen wieder.

Angefangen haben wir nach unserem Plan mit Marbella und Malaga. Bekannt als Lieblingsort der Schönen und Reichen lockt Marbella auch Normalsterbliche an, um sich mal anzusehen was man mit zu viel Geld alles so mehr oder weniger sinnvolles machen kann.

Das schöne Marbella zeigt sich am kleinen Hafen, der auch an die Altstadt angrenzt. Das dekadente Marbella zeigt sich am ca. 5 km entfernten Yachthafen, wo die Superyachten der Superreichen sich wie an einer Perlenkette aufreihen. Unschwer ist zu erkennen, wer es hat und wer nur mit dem kleinen Kutter mit dabei sein möchte.

Und genau an diesem Yachthafen stehen selbstredend passende Superflitzer. Kleiner Tipp – man kann sich die Autos passend für den stilechten Besuch auch ausleihen. Am Ende der Straße Conjuta Banabola muss man sich dann nur entscheiden, ob man rechts Richtung Cartier (ca. 110 m) oder links an den Restaurants vorbei abbiegt. Ich empfehle links herum. Die Strecke ist wenigstens 170 m lang und man kann über die Parallelstraße hinter den Häusern immer schön im Kreis fahren und so auch Strecken schaffen. Wenn nicht nur die Touristen im Weg stehen würden!

Wer es mag, der kann nach einer ausgiebigen Runde auch noch ein schönes Eis am Hafen essen. Preis je Kugel im Becher 3,5 Euro. Der Fairness halber gibt es einen Mengenrabatt ab der zweiten Kugel.

Nirgends in Andalusien ist die Dichte an Superlativen höher als am Yachthafen von Marbella und es gleicht im übertragenen Sinne einem Zoobesuch. Auf der einen Seite die vermeintlich stolzen Yachtbesitzer, die um die größte Yacht prahlen und auf der anderen Seite der normale Tourist. Wer wen mehr ansieht, mag dahin gestellt sein. Aber auch hier gilt wie im Zoo: Nicht durch das Gitter greifen und füttern verboten!

Von Marbella nach Malaga

Auf der Rückfahrt lag nach Marbella dann mit Malaga ein weiteres Ziel von unserem Plan auf dem Weg.

Malaga ist im Zentrum eine sehr schöne Stadt mit gefühlt unendlich vielen Tapas-Bars und Restaurants, die alle sehr einladend wirken. Mit einem freundlichen Gruß von der Sonne („Der Pool ruft!“) sind wir nach einem kurzen Spaziergang durch die Innenstadt wieder nach Torrox gefahren.

Kathedrala Malaga
malaga-innenstadt

Auch wenn der Stopp kurz und knackig war – wir würden nochmal für einen Besuch wiederkommen. Gibraltar hatten wir zu dem Zeitpunkt bereits wegen der Entfernung, des Pools und der Sonne von der Liste gestrichen.

Das Highlight der Woche war für mich der Besuch der sagenumwobenen Alhambra bei Granada, die auch zum Weltkulturerbe gehört.

Die Alhambra bei Granada ist eine der meistbesuchten Ziele in Europa und so empfiehlt es sich die Eintrittskarten schon vorab im Internet (unter www.alhambra-tickets.es / nur spanisch / englisch) zu bestellen. Mit den bestellten Karten hat man einen garantierten Einlass in den Nasriden-Palast im Zentrum der komplexen Anlage. Wichtig dabei zu beachten ist das Zeitfenster, was man mit der Bestellung festlegt: außerhalb dieser Zeiten kann man „nur“ die Gärten ansehen.

Die Tickets gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Das Ticket mit vollständigem Zugang zu den Nasriden-Palästen und dem Generalife kostet knapp 14,- Euro / Erwachsener.

Wir hatten die Tickets für den Vormittagsbesuch bestellt, was für den Besuch im  Sommer auch zu empfehlen ist. Nachdem wir die Onlinetickets direkt an den Kartendruckern neben dem Souvenirshop vor dem Haupteingang ausgedruckt hatten, konnte es losgehen.

Es gibt einen ausgeschilderten Rundgang durch die Alhambra, dem man bequem folgen kann (externer Link: Alhambra-Plan für iOS / Android). Vor Ort sollte man sich wenigstens noch einen Audio-Guide buchen. Wir haben diese Chance leider verpasst. In den Gärten verlaufen sich die Menschenmassen sehr. Einzig im Nasriden Palast wird es dann etwas voller.

Man kann sicher viele Seiten über die Alhambra schreiben. Ich will mich an dieser Stelle kurzfassen. Der Besuch lohnt sich auf jeden Fall und gehört sicher zum Pflichtprogramm bei einem Urlaub in Andalusien.

Bei kühleren Temperaturen bietet sich vor oder nach dem Besuch der Alhambra noch Stadtbummel in der Altstadt von Granada an.

Wir haben es dann nach dem ausführlichen Aufenthalt in der Alhambra doch vorgezogen wieder an den Pool zu fahren. Und so ging es dann mit einem Abstecher durch die Sierra Nevada parallel zur Autobahn wieder Richtung Torrox.

In der unmittelbaren Nähe zu Torrox Costa liegt auch Nerja, der von beiden Orten ganz klar der schönere Ort für einen Besuch an der Costa del Sol ist. Nerja mit dem Balcon de Europa (einem Aussichtspunkt an der Fußgängerzone) bietet so ziemlich alles, was man von einem Urlaubsort erwarten würde. Schön ist an Nerja, dass der Innenstadtbereich dabei kaum mit Zweckbauten verschandelt wurde. Die Vielzahl der Restaurants und Bars bieten eine große Auswahl. Sofern man nicht gerade ein tolles Ferienhaus an einer unbefestigten Straße im Gebirge hat, wäre Nerja ein alternatives Ziel für einen Urlaub.

Frigiliana II
Nerja Balcon de Europa
Nerja Strand
Frigiliana

Den Abschluss dieser schönen und sehr erholsamen Woche haben wir dann in Frigiliana bei einem Stadtfest (XI Festival Frigiliana 3 Culturas) verbracht. Auf der Tapas Strecke kann man von einem zum nächsten Restaurant schlendern und viele verschiedene Tapas testen. Und Wein. Und Bier. Mit der spanischen Musik im Hintergrund und den Musikgruppen auf der Hauptbühne lässt es sich sehr gut feiern!

Um den Urlaub in Andalusien mit den wenigen aber aussagekräftigen Worten einer typischen Ebay-Bewertung zu bewerten sagen wir, „Immer wieder gerne!“

Hier geht’s nochmal zurück an den Anfang der Reise => ab nach Portugal!

Was habt Ihr in Andalusien erlebt? Wo sollte man auf jeden Fall mal gewesen sein? Du interessierst Dich doch mehr für Italien oder die Kanaren? Dann lies doch einfach mal über unsere Erlebnisse am Ätna oder wie wir durch die Serpentinen von Gran Canaria gedüst sind.

Und hier konnten wir auch ohne Strom immer gut nachschauen:

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